150 Mio. Jahre alter Hai gibt Rätsel auf
orfon
Wappnen wir uns für die erwartbare Frage im Voraus: Hundertfünfzig Millionen Jahre, das sind ca. (150.000.000 x 365,25 x 24 x 60 x 60) 4 Billiarden 733 Billionen und 640 Milliarden Sekunden (4,73364 mal 10 hoch 15). Wir haben, man muss an alles denken, die Schaltjahre mitberücksichtigt. Wenn wir nun auch noch deren Entfall alle vierhundert Jahre (wie zuletzt im Jahr 2000) mitbedenken, was doch dreihundertfünfundsiebzigtausendmal passiert ist, sind davon noch einmal 32,4 Milliarden abzuziehen, nach Adam Riese (er darf hier nicht fehlen) ergibt das nunmehr exakte 4 Billiarden 733 Billionen 607 Milliarden und 600 Millionen Sekunden, immer noch ganz schön lange, man kann sich das gar nicht wirklich vorstellen.
Trotzdem, mit der Beantwortung wird es hapern, insbesondere an der Entgegennahme der (wie erläutert: annähernd – auch die dazuzuaddierenden Schaltsekunden fehlen, sowie die Umstellung auf den gregorianischen Kalender im Jahr 1582, die dabei elf ausgelassenen Tage, immerhin auch 1,1232 Millionen Sekunden) korrekten Antwort. Wodurch weitere Auswertungen (und allfällige Preisverleihungen) sich weiterhin verzögern dürften.
Alter Hai, wir bleiben dran!
Nachtrag am Morgen: Sehen Sie, jetzt hab’ ich geschwafelt. In meiner – zugegebenermaßen mäßig originellen – Abhandlung bin ich mir mit meiner Rechnerei selbst auf den Leim gegangen: Fallen doch nicht alle vierhundert Jahre, sondern jedes volle Jahrhundert die Schaltjahre aus, und der daraus resultierenden Ungenauigkeit zum Ausgleich gibt es bei allen durch 400 teilbaren Jahren einen 29. Februar. Seit wann in den letzten hundertfünfzig Millionen Jahren das so gehandhabt wird, weiß ich nicht, da muss ich, bei baldiger Gelegenheit (am äquinoktialen 21. März), meinen Astronomen fragen. Die Rechnerei aber erspare ich mir und Ihnen, derweil einmal.
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[WSW] = BAEUM

