In Okinawa essen sie eine froschartige Gurke. Diese – sie schmecke bitter – sei aber lediglich ein Mosaiksteinchen im Gesamtgefüge, im Rahmen dessen es so gekommen ist, dass dort (in bzw. auf Okinawa) soviele Ühus leben. Heutzutage wird das alles ja aufs genaueste erforscht.
Gurkenfrosch, naja. Ob es sich dafür lohnt, solange zu leben, gar leben zu müssen?
Meine Mutter, demnächst – worst case! (auf Deutsch geäußerte Eigenaussage) – neunzig, mag etwa schon längst nicht mehr. Ein Frosch kommt ihr keiner mehr in die Wohnung, und Gurken haben ihr zeitlebens Aufstoßen verursacht. Ob’s hilft?
In Söchau hatte mein Bruder einmal einen Kaulquapp im Ohr. Ist ihm aber nicht gut bekommen, und Frosch ist keiner aus ihm geworden. Jetzt hat er ein Biotop hinterm (oder, je nachdem, vorm) Haus.
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[WSW] = FUNZE
