daran dran

Das ist ja immer die Frage, woran man (eben, gerade) dran sei. Ganz so leicht kann das zumeist jedoch nicht gesagt werden. Für Sie will ich es aber trotzdem gern versuchen und hier von Zeit zu Zeit einen aktuellen Werkstattbericht geben1.

Dietmar Hellmich hat das am 16. Oktober in der Roten Bar des Volkstheaters photographiert.


Am 16. Oktober 2022 habe ich als Teil einer künstlerischen Selbsthilfegruppe aus dem Köchelverzeichnis vorgetragen. Dabei war K626 von vornherein für mich reserviert, aus einleuchtenden Gründen. Auf dem Bild spiele ich jedoch gerade2 die Hook-Line aus K233 (ossia 282d), einem Kanon mit aktuell erklecklich trefflichem Text, den ich hier aus Schicklichkeitsgründen nicht wiedergebe.3

Anfang November 2022 haben wir die runderneuerte Website muetter.at, wie sie sich Ihnen hier präsentiert, offen zugänglich gemacht. War eine Mörderarbeit.4

Organisatorische Arbeiten (Kommunikation nach innen, zu den Veranstaltern, knallharte Verhandlungen, …) für die im Jänner 2023 sich ereignende Tournee des Trio 90YA.

Nach den Fotosessions im Stephansdom mit Klaus Fritsch, Sichtung des Materials, überlegen, was wir damit machen wollen.

Klaus Fritsch sieht (nicht nur) Bertl Mütter (der ihn nicht anschaut) im Stephansdom

Transkription jener Dialoge, die ich 2020/2021 beim Anhören meiner CD aus|cul|ta|tio|nes mit mir wichtigen Menschen geführt habe. (Mühsam, aber sehr lohnend.)

Vereinbarungen und Aussendungen zum SPIELEN-Workshop in Klagenfurt, 8.–15. Juli 2023 (Musil-Institut, Verein Innenhofkultur).5

Gesundheitsvorsorge: Influenza-Impfung6, Mundhygiene7, Zahnarzt8, Müttermalkontrolle9. Trotzdem hartnäckig vaküt10.

Expositionsphase für VaterMütterKind, dem Stück (wohl ein musikalisch-dramatisches Theater-Werk11, das ich meinem im November 2021 86-jährig verstorbenen Vater abgeschaut haben werden will: Über seine unfassbare Kreativität, die er aus vielfachen Gründen nie kanalisieren konnte, ja, nicht einmal durfte: Erst in der Demenz wurde ihm das ein kleinwenig zugestanden. Mein Vater hat zeitlebens den Erwachsenen nur gespielt, er konnte nicht anders. Kindheit war sein ewiger Sehnsuchtszustand, da muss er noch Geborgenheit erfahren haben. (Ich selbst fühle mich auch beiweitem nicht erwachsen, und werde es wohl nimmermehr. Erwachsener, Verwachsener, wächsern, erwächsern, verwächsern.)
Ich recherchiere, notiere, extemporiere vor mich hin, plappere12 und führe Gespräche mit möglichen künstlerischen gleichwie organisatorisch relevanten Partnerinnen und Partnern. Bald will ich einen definitiven Startpunkt zur Vorbereitung einer adäquaten Umsetzungsform finden, den Waggon (der noch alles andere denn eingeräumt ist) einmal auf die Schienen stellen. Grundsätzlich gilt es, die Dinge kommen zu lassen, wenn sie von sich aus wollen13; Jahrestage allein flüstern Pathos, sind schlechte Inspiratoren.

Dialoge zu Bruckner 2024 in Oberösterreich, mit Norbert Trawöger und Hannes Krisper, ja mit dem auch.

(…)


 

 

  1. Meine öffentlichen Aktivitäten finden Sie tagesaktuell in den Agenda unter bald.
  2. Merke: Die Posaune wird immer gerade gespielt.
  3. Ein Textfragment der sinnig-kooperativen Gegenbewegungs-Linie – soviel kann denn doch verraten werden – lautet: ›Nur gut mit Butter geschmiert…‹
  4. Dümmliche Worthülse: Worin bestünde denn die Arbeit (das Handwerk) eines Mörders und was macht sie (es) so schwer, dass es ein derart breitenverständliches Epitheton (etwa für ›eine umfassend fordernde Tätigkeit‹) hergibt?
  5. erledigt
  6. erledigt
  7. erledigt
  8. erledigt
  9. erledigt
  10. Nach zweieinhalb Wochen schlussendlich auch ausgestanden.
  11. Eine Dramaturgie, will heißen: ein textlich-musikalisches Konglomerat, dramatische Collage, so ein musikalisch-dramatischer Wolpertinger, mit sinnlichen gleichwie sachlichen Anteilen, … was weiß ich, wie ich das nennen soll, muss man immer Alles nennen!?)
  12. Jaja, die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen.
  13. Das lehrt uns etwa auch Pu der Bär