Ich mache Musik

Ich mache nicht nur Musik.
Ich mache mir über Musik Gedanken.
Ich mache mir nicht nur über Musik Gedanken.
(Ganz schön bunt hier.)

Bertl Mütter, photographiert von Christof Zachl

Meine Musik ist Slow Food für die Ohren.

Kommt es erst dahin, dass die Leute irgendein Buch von mir aufmachen und hineinsehn, so habe ich gewonnenes Spiel.
Arthur Schopenhauer1

Willkommen. Sagen wir es rundheraus:

Dass die wichtigsten Dinge durch Röhren in der Welt ausgerichtet werden.
Georg Christoph Lichtenberg

Diese Internetrepräsentanz2 bietet meine Künstlerexistenz betreffendes Infotainment. Was jetzt Info– und was denn -tainment sei, unterliege ausschließlich Ihren persönlichen Einschätzungen.

Angeblich ist meine Musik ja nichts für den Geschmack der Massen, die mir ohnehin, spätestens seit ich mit glühenden Ohren Canetti gelesen habe, suspekt sind; herentgegen passte es mir durchaus, wenn die Menschen nur so zu meinen Konzerten strömten, denn ich denke und glaube3, dass meine Art des Posaunespiels keineswegs4 spröde, sperrig oder schwer zugänglich ist. Besser gesagt:

Seine gesamte Musik ahmt die natürlichen Gefühle so nach, drückt sie so aus und passt die Töne so dem Inhalt der Gesänge an, mag es sich um ein Bittgebet handeln oder um ein fröhliches, sanftes, stürmisches, trauriges oder zorniges Thema, die Führung der Melodie gibt den Sinn der Worte so deutlich wieder, dass sie die Herzen der Zuhörer wundersam ergreift, durchdringt und begeistert.
Angeeignet von Thomas Morus

Photographiert von Christof Zachl, den Bertl Mütter hier weder hörte noch sah

Eine – insbesondere, aber nicht nur – für uns Blechbläser5 6 zentrale Sorge ist:

Werden sich unsere Lippen hinlänglich befeuchten lassen, dass wir unbekümmert wirken? Werden unsere Lippen tun, was wir wollen? Haben unsere Lippen je getan, was wir wollten?
Padgett Powell (dt.: Harry Rowohlt)

Des weiteren gilt, generell, aber nicht nur:

Wer nicht bereit ist, sich bloßzustellen, oder wer immer nur ein gutes Bild von sich selbst darstellen möchte, sollte besser schweigen.
Philipp Harnoncourt

Dieses Verdictum meines Freundes7 will ich mir stets zu Herzen nehmen.


Hard Facts

Selbstredend bin ich de facto ausgelastet. Sollten Sie trotzdem erwägen, mich zu engagieren, möchte ich Sie bitten, nicht sicherheitshalber erst gar nicht zu fragen, weil ich ohnehin de facto ausgelastet sei – das stimmt nämlich de facto nnnicht immer. Also: Trauen Sie sich ruhig mich zu kontaktieren, denn nur dann können wir zusammenkommen.

Als Betreiber meinerselbst8 bin ich im Weltgefüge derart unbedeutend, dass nicht die geringste Chance besteht, dass man mich je anfüttere, bestöche oder gerontische Plutokraten ein- oder aufkauften. Ach, wie gern wäre ich doch bestechlich!9 Deshalb wird muetter.at auch nie den bescheidensten professionellen Ansprüchen genügen können. Vom Diktum

Zur Vollkommenheit fehlt der Perfektion ein gewisser Mangel

her betrachtet bin ich aber, so denke und glaube10 ich, bedingt eben durch all die daunddort gnadenlos aufpoppenden Mängel, recht nah an ebenjener dran.


Schlussendlich…

Was sein muss, das muss sein muss.
Karl Valentin

Meine Kontaktdaten samt, praktisch, Kontonummer, gibt’s im Impressum. Bitte davon, wie dargelegt11, umfassenden Gebrauch zu machen. So werden wir alle miteinander


DANKE

Michael Atteneder unterstützt meine künstlerische Arbeit buchstäblich von allem Anfang an. Die Gestaltung und technische Umsetzung von muetter.at stammt von seinem großartigen Mitarbeiter und Kollegen Tobias Zachl. Mit Pfiffigkeit und großem pädagogischen Geschick hat er mich durch alle Gestehungsschritte begleitet und ist als idealer Ratgeber auf alle Wünsche in nachgerade perfekter Weise eingegangen. Es ist ein großes Glück, mit derartigen Kapazundern an diesem für meinereinen doch recht bedeutenden Projekt (auch weiterhin) arbeiten zu dürfen.

DANKE


 

  1. Es ist eine weit verbreitete Praxis, Referenzen, die künstlerische Eminenz belegen sollen (spielte mit, pinkelte neben,…) möglichst aufmerksamkeitsattrahierend zu platzieren. Die Leute wollen das, so die Meinung; Affenzucker. Ich möchte mich dieser Praxis hiersites enthalten so gut ich kann. Als Ersatz biete ich daunddort von mir schamlos usurpierte Zitate, die in einem anderen Zusammenhang – sicher nicht auf mich bezogen – gefallen sein müssen, was einzigundallen daran liegen kann, dass mich die Zitierten nicht kennen konnten. Demgemäß: Propheten, Alle!
  2. Das klingt schon einmal wie Intendanz und suggeriert, wenn auch nur hierzulande – woimmer das sein mag, im ortlosen Internet –, Potenz und Kompetenz.
  3. In einer Zeitschrift dieses Namens ist 1990 ein erstes Portrait über mich erschienen, Franz Grabner hat es gestaltet; seither denke ich mehr als ich glaube und bin ein nachgerade zufriedener (katholischer) Heide.
  4. … nicht im mindesten!
  5. Generell gilt: (m/d/w)
  6. Bekanntermaßen gibt kein Instrument sosehr den Klang der menschlichen Stimme wieder alswie (bitte nach Gutdünken selber einsetzen); wobei erwiesen ist, dass keines so schwer zu erlernen ist alswie (…).
  7. Ich durfte ihm 2020 die letzten Töne ins Grab nachspielen.
  8. Meine Kunstgreißlerei; tja, auf ein paar Austriazismen müssen Sie sich einstellen: Es zahlt sich aus!
  9. Ich spiele auch für Tiere!
  10. Ich, es ist schon bekannt, denke (mir) mehr (aus) als ich glauben kann und … (vgl. FN weiter oben).
  11. Ich war jung und brauche das Geld.