mütterlog

Flanierbereich des Wahrnehmens. Verführung zum geradewegs Umseckdenken, der metaolympischen Disziplin des gepflegten brainjump. Nicht für Jedermann.1


Dealo

Etwas – in illo tempore zumeist ein Deal, a great (in modo modesto) oder The Greatest Ever In History (trumphaler mode) – wird in Aussicht gestellt oder, je nachdem, in den Raum. Es gülte (gälte?) also, Aussicht in den Raum zu bekommen.

Wie aber kannst du mit einem Dementen vernünftig (beidseitig als ›vernünftig‹ wahrgenommen) kommunizieren, verhandeln gar?

So machen wir es. Und, falls notwendig, alles dementsprechend dementieren.

Runde Sache

»… und unerwünschte sogenannte Dickpicks sollen künftig strafbar sein.«
Parlamentssitzungstagesordnungspunkt, Sommerkehrauswoche (Radioankündigung)

Geschult am grassierenden, generalvorbildlichen Tit-for-Tat-Dealspiel des Zollzockers vom Golfresort, fragen wir uns sogleich, wie da wohl die Debatte verlaufen wird. Es müssen ja beide Seiten zufrieden vom grünfilzbespannten Pokertisch aufstehen können, und ohne Gesichtsverlust. Das bedeutet, dass, wenn einerseits was gezahlt werden muss, dafür, auf der Gegenseite, kompensativ etwas fließen muss. Es wird sich doch bitte jemand finden lassen müssen, der oder die bereit ist, erwünschte Konterfeys mit Details aus der Leibesmitte entsprechend materiell zu vergüten.

Ah, da gibt es schon Geschäftsmodelle!?

Es ist doch so: Zuletzt hält sich immer irgendwer zufrieden seinen oder ihren (immer runder werdenden) Bauch undoder – perdon! – Arsch.

Festlich

Fallschirmsprung vom Eiffelturm endet mit Festnahme
orfon

Gespannt den Kreisenden (Kreiselnden) verfolgend erwarten wir die bis auf weiteres aufgeschobene Landung. Wird das ein Fest!

Sich nicht

[Knixcks!]
unzureichend umsetzbare Zwangsgeräuschverschriftlichung

Zu den allerentsetztlichsten Qualen, die einem beim Zugfahren widerfahren können, gehört das ungenierte Fingernägelclippen und im Waggon. Das ist, wie wenn du jemandem beim Nasenbohren zuschauen musst (samt Autophagie), aber deinen Blick kannst du abwenden (wenn auch wonnigschaurige Ekelfaszination das praktisch verunmöglicht – muss schauen!, muss schauen!), beim Zuhörenmüssen und -nichtwollen aber geht das nicht so leicht. Die Steigerung ins unabwendliche Riechenmüssen ist dann Dürüm et al., olfaktorischer Umamizwang für den näheren Waggonriechumkreis.

Zusammenfassend: Sinnreizzwang ge-hört – sich – nicht!

Demuskiert

Peter Sloterdijk hat herausfilosofiert, dass im Falle des aktuellen, im dritten Anlauf zuletzt tatsächlich von der Mehrheit der Wahlbevölkerung gewählten amerikanischen Präsidenten, es sich so verhalte, dass derselbe zugleich die Rolle des Königs gleichwie des Hofnarren einnehme. Er muss es auch, ist ihm doch (zumindest bei der Niederschrift dieses Eintrags) sein Joker entlaufen; der seinerseits ebenfalls ummbedingt beides zugleich geben wollen würde.

Vermutlich haben sie sich entfremdet, weil beide den Löwen auch spielen wollten.

Sie wollen Alle nur spielen.

Folgende

Ein in einer Thurnherschen Elegie beklagter legendärer Grafiker ist frisch verstorben. Da er zeitgemäß gelebt hat, hat er, so zeigt sein zu Informationszwecken aufgerufenes Profil auf Instagram bereits in der Google-Vorschau, 1.730 Follower.

Und war gar kein Pharao oder sowas.

Versetzt

85-Jährige verirrte sich in Niederösterreich im Wald und wurde in Tschechien gefunden
derstandard.at

The Englishman Who Went up a Hill but Came Down a Mountain
Filmtitel (GB, 1995)

Nicht jeder Ort, an den es einen verschlägt, ist ausschließlich über Wurmlöcher zu erreichen.

Vom Windloch am Rücken des Dambergs soll es einst einen unterirdischen Geheimgang zum Kloster Garsten gegeben haben. Moderne Einschätzungen verweisen diese Erzählung jedoch ins Reich der Sagen oder, da ein Heiliger Ort mitspielt, der Legende.

Wohin?

Hudson wirft bei EM Jahresweltbestleistung
orfon

Man soll mit Rekorden umsichtig umgehen; auch und insbesondere. Mit Alltäglichkeiten sowieso. Nicht zuletzt daran bemisst sich die moralische Außenbeurteilung einer Person. Dazu kommt noch die erkennbare Haltung zu einem selbst. So erhalten wir nach und nach ein halbwegs taugliches Bild von uns, auch wenn wir dieses bestenfalls derweil nur in einem Zerrspiegel erkennen können.

Knapp davor

Ich sehe gerade: Soeben ist Bundeskanzler Stocker eingetroffen. Friedrich Merz schickt sich an, seine Hand zu schütteln.
Radiokorrespondentenliveeinstieg (Andreas Pfeifer)

handen schutteln
Ernst Jandl, die humanisten

Merkwürdig historistische Schnappatmungsmoderation bei einer reichlich unbesonderen Gelegenheit. Als wär’s Heinz Fischer-Karwin, der am oberen Ende der Gangway einen Hollywoodstar, die Callas oder Anton Karas erblickt und mit seinem Mikrophon sogleich auf ihn zusticht, und wir dürfen mittendrin dabeisein!

Deepest State

kunstvaterland! –
–
–
– vaterkunstland!
Ernst Jandl, die humanisten

Parlament »entwurmt«: Künstler Erwin Wurm kauft Skulpturen zurück
derstandard.at

Eigentlich wäre eine derart zwangsoriginelle Überschrift Ihrem p.t. Mütterlogen allzubillig zum ernsthaft damit Herumalbern. Wir können davon ausgehen (ich selber habe nicht recherchiert), dass weniger liberal ausgerichtete Medien als Der Standard bei dieser Meldung hämemäßig einigermaßen nachgeschärft haben, weil wenn wir die Lacher auf unserer Seite haben, haben wir nämlich schon auch einen Humor!

Da es sich aber um den österreichischen Parlamentspräsidenten handelt – erst den, der den Wurmankauf mit der ihm eigenen autokratischen Großgeste hat tätigen lassen (ein gewisser Sobotka); nun den, der jetzt den Wurmrückkauf abzuwickeln beauftragt hat (ein gewisser Rosenkranz); jeder von ihnen ein auf seine je recht spezielle Art seiner sehr gewisser Herr… – muss ich metaphorisch doch nachlegen.

Wenn Sie, sehr geehrter Herr Rosenkranz, nun also das Parlament so sinnig entwurmen haben lassen, wie wär’s, überhaupt gleich das veterinärmedizinische Menü noch mit Impfen und Chippen zu komplettieren? Dann wäre Österreich doch endgültig sicher. Auffrischung alle fünf Jahre: Nach der Wahl ist vor der Wahl.

(Wie war das mit dem Impfen noch schnell?)

Geist, vergessen

Beim Ö1-Wunschkonzert wünsche ich mir Die Unendliche von Schubert
(…)
Ich würde gerne was aus Tschaikowskis Schwanenhals hören
Hörerwünsche (per Telephon)

des verstandes und bewusztseins beraubt und darnach sich geberdend
»toll«, Grimm

Dass Österreich 1 sein Sommerwunschkonzert »Tolle Titel – starke Stücke« nennen muss, entspricht nicht ganz dem vorgeblichen Gesamtniveau meines Leitmediums. Bitte, wessen Geistesnackerpatzerls Zahngehege konnte ein derartiges Dummsprechelaborat entspringen?

Wortbedeutungsnuancen, das ist bekannt, wandeln sich durch die Zeiten. »Bist du toll!?« war einst die Nachfrage, ob ein Gegenüber völlig verrückt geworden sei; ein Hinweis, dass diese Bedeutung auch im zwanzigsten Jahrhundert noch geläufig war, findet sich in Filmtiteln wie »Wenn die tollen Tanten kommen« (1970, mit Rudi Carrell & Ilja Richter; das Studium des Wikipedia-Eintrags lohnt) und ihren Sequels.

Den für meine heutigen Auslassungen impulsgebenden anonymen Tolletitelwünschenden danke ich herzlich für ihre in lauterster artmannscher Absichtlosigkeit dargebrachten poetischen Acte. Gerne verstellen wir Ihnen Tschaikowskis Schwanenhals. Auf unendlich.

Zungenstehen

Abschließender Höhepunkt sei der Große Pfingststau gewesen, wird am ersten Donnerstag nach Fronleichnam, also mit einem angemessenen Sicherheitsabstand, der wohl einer ersten, vorläufigen Analyse diente, gemeldet. Unbedarft zuhörend und, da vor Jahrzehnten auch in theologischen Dingen geimpft, mit einem gewissen metaphysischen Denk- bzw. Herbeiwähnungshorizont versehen, frage ich mich, was das denn auch sein könnte, ein (Der) Große Pfingststau.

Auf der Tauernautobahn fahren bzw. stauen Fahrzeuge mit Menschen aus Aller Herren Länder, wie es heißt. Das stimmt natürlich nur bedingt, und viele hier sprechen für gewöhnlich deutsch oder eine dem Deutschen eng verwandte Sprache.

Vielleicht können wir uns einen (Den) Großen Pfingststau als ein wunderausbleibliches Nichtverstehenkönnen dessen, was der andere, der aber eh in der selben Sprache wie man selber spricht, mir sagen will. Und umgekehrt.

Zur Not tun es auch stirnantippende Klopfzeichen, ausladende Armgesten, das Betätigen der Hupe u. dergl. mehr. So kommen wir weiter. Im Stau. Im Tunnel, Nadelöhr katexochen, und das ist nun auch wieder so ein theologisch punzierter Terminus. Kamele gelten allgemein als geduldig (geduldiger als der Gemeine Autofahrer), und ein Tor der (irdischen) Stadt Jerusalem soll so verwinkelt und eng gewesen sein, dass du nur auf einem Emu hineingekommen wärst, aber keinesfalls mit einem Kamel.

Pfingsten aber war sowieso alles versperrt. Was haben die gestaunt, als plötzlich Bewegung in die Sache kam.

Unbenommen

Passagiere, die sich nicht benehmen und deshalb aus dem Flugzeug geschmissen werden, müssen bei Ryanair künftig 500 Euro Geldstrafe zahlen.
orfon

Ryanair und sein emblematisch rüpelhafter Chef lassen keine Einnahmequelle so einfach sausen. Vor dem Rauswurf nun also auch noch eine Absprunggebühr. Der gesalzene Fallschirmzuschlag steht im Kleingedruckten, braucht ja nicht ein jeder. Entgegen sonstigen Kreditkartenusancen ist Barzahlung obligatorisch, im Voraus, versteht sich. So sturzbetrunken kann ein noch so renitenter Delinquent gar nicht sein.

Tote benehmen sich überhaupt nicht mehr.

Strahlkraft

Fierrabras, ein Werk, das nach wie vor im Schatten seines Liedschaffens steht.
Werkgruppenwertungsphänomen (Franz Schubert), Radio Österreich 1

Liedschatten.

Rest in Pieces

Nach Bergsturz in Schweiz: Menschliche Überreste gefunden
orfon

Ist doch eigentlich ein seltsames Wort, Überrest. Überreste. Man findet menschliches Material, die Reste eines oder mehrerer Menschen. Wofür aber steht das »Über-«? Sind da plötzlich mehr Knochen da als ein Mensch hat, vergleichbar dem Phänomen, wenn du etwas auseinandernimmst, um es zu reparieren, dann baust du es wieder zusammen, es funktioniert – und dann findest du ein überzähliges Teil, das du nicht wieder zurück eingebaut hast, aber wozu auch, es geht ja wieder, und möglicherweise besser, leichter ist es auch, sowas ist immer praktisch. Ein solches Teil nennte ich meinetwegen einen »Überrest«, und wenn es mehrere sind, sind das eben dann die Überreste. Beim Menschen aber? Ja, schon, gewisse Teile werden nicht fürs unmittelbare Überleben gebraucht, man kann die Extremitäten (und vermutlich mehr noch) mit Prothesen ersetzen, selbst gewisse Organe und Drüsen können weggelassen werden, die Milz, eine Niere, Hoden, Uterus (…). Meine Mandelextraktion etwa war im frühen Erwachsenenalter. Des weiteren lässt sich die jeweilige Funktionalität mittlerweile medikamentös einigermaßen gut substituieren: Euthyrox, Insulin. Das alles kann es aber doch nicht sein, was mit »Überreste« gemeint ist.

Das Gewicht der menschlichen Seele wurde mit exakt 21 Gramm bemessen. Es heißt aber, dass sie nach dem Tode aufsteige. Unter Schuttmassen findest du da nichts. Restlos.

Stirne

Nüsse
Früchte
Gewürze
Workshops
Angebotspalette, Einzelhandel (Graz, Sporgasse)

Wir kennen das vom Neurologen, wenn wir unsere Eltern begleiten. Oder von sonstigen kognitiven Tests, und vielleicht ist Ihnen ja auch schon einmal so eine Liste vorgelegt worden. Die Frage des Examinators/der Examinatrix (E) lautet: »Welcher Begriff gehört nicht dazu?«, die Antwort wird kurz mit einer Paraphe auf dem dem Probanden/der Probandin (P) – gleich weiland dem Monitor des Bankbeamten (so hat es früher geheißen, wer sich erinnern kann) – uneinsichtigen Testblatt quittiert, es folgt die nächste Aufgabe, ein unregelmäßiges Fünfeck nachzeichnen oder sowas ähnliches.

Wer also bei Trost ist, wird sogleich »Workshops« herausrufen, und alles wird seine unaufgeregte Ordnung haben. Jetzt die Fünfecke. Auch nicht wirklich knifflig. Und Haus, Blume – was war das dritte Wort noch einmal? – haben wir uns auch locker gemerkt, noch wir sind ja nicht völlig verblödet.

Sie könnten aber auch sagen: »Die Nüsse sind’s.« Der gehobenen Augenbraue begegnen Sie, süffisant lächelnd, mit »Weil ihnen das ›R‹ fehlt.«. E wird stumm (jede Beeinflussung von P ist stets tunlichst zu vermeiden!) in sich hineinnicken und kaum merklich ein kleinwenig mehr hinkritzeln auf der Checkliste.

Nun denken wir kurz an Kurt Gödel, es hat kaum einen brillianteren Geist gegeben – und entsprechend sozial lebensunfähig war er finaliter, bis zum Verhungern, der arme Kerl. Was würde Gödel also sagen? Ehklar, die Workshops sind’s: »Weil sie kein ›Ü‹ haben.«

Da wellt sich aber die Stirn von E.

[Jaja, ›Workshops‹ hat außerdem als einziges kein ›E‹ am End’; und ist der einzige nichtdeutschsprachige Begriff. So aber würden es der Pointen gar allzuviele.]

Jungbrunnen

Terroristen werden immer jünger
demographischer Trend

Noch so ein abzuwägendes Detail, gilt es der eigenen Lebensverlängerung. Spätestens mit fünfundsiebzig dann werde auch ich mir wohl was in der Art ernstlich zu überlegen haben. Wenn es mir dann noch Spaß macht.


Das mag schon stimmen. Indes, wenn Sie es (das Bezahlen; Ihr B.), als freiwillige und großzügige (gerne: größerzügigere) SPENDE mirzu widmen, ist es (das Geld; das meiste G.) ja alles andere denn verloren, sondern, umgekehrt, mit der damit verbundenen quasi gesicherten Zusage kommender Beglückungen der literarisch spekulativen Art aufs denkbar vernünftigste veranlagt. Ich räume ein, es handelt sich um ein Termingeschäft, und bevor ich mir jetzt allerdings den Mund fusselig schreibe (das geht!), erscheint mir besser, ich verweise auf meine im Impressum hinterlegte Kontonummer, welchselbiger Sie sich gerne aufs eifrigste bedienen mögen, darf ich recht artig bitten. DANKE.

Soweit mein zum Monatsersten fälliges periodisches Notat.

Hochgekocht

Starkoch wieder vor Gericht
spitzengastronomische Binsenweiheit

Wir müssen uns beständig weiterentwickeln. Wer dieses Ethos verinnerlicht hat, für den gilt, lebenslänglich: Jeder noch so große Erfolg kann nur Ansporn sein zum Erklimmen weiterer, noch höherer Gipfel. Denn wer nicht oben bleibt, stürzt ab. Das ist beinhart, aber es nützt nichts, und die Luft ist sehr dünn da oben. Für Starköche bedeutet das eben: Nach dem Gericht ist vor dem Gericht. Bis zum Jüngsten.

Bad Style

Fünf Badegäste gebissen: Bayerischer Polizist erschoss Zwei-Meter-Fisch
orfon

und den weibern
ward so pfingstig ums heil!
zumahn ein knie-ender
sie hirschelte
ernst jandl, heldenplatz

Ein Waller ist ein Wels, und wenn’s dem allzu heiß wird, kann er schon einmal grantig werden. Jedoch einen noch so grantigen Fisch zu erschießen, ist allerdings kein gutes petrijüngerliches Verhalten, und bitte keine Ausreden jetzt.

Ihr Ypsilon (das fremde I) verdanken die damaligen Baiern ihrem griechensüchtigen König Ludwig dem Ersten, das geschah 1825, also vor exakt hundert Jahren. Später, Lohengrin, der kam aus des Grals Sphären nach Brabant, ein Gebiet, das sich über Belgien und die Niederlande erstreckt. Und bis Neuschwanstein. Ludwig (der Zweite) jedoch ersoff, im Einundvierzigsten, im Würmsee (heute: Starnberger S.). Über den Fischbesatz dieses Sees wird in dem Zusammenhang nichts extra erwähnenswertes erzählt, weshalb ein Waller als Ludwigskiller ausscheidet, und auch ein Schwan kann’s nicht wirklich gewesen sein, dieses derartig sowasvon Heilige Tier.

Ich mag sie ja nicht so gern.

Ich war selber einmal in Montegral. Dort herrschte ein gusseiserner Jedermann, wenn nicht ein Klingsor, wenn dieser Vergleich angestellt werden kann, da selbiger alles andere denn auch nur teilorchidektomiert weste, was für ein dauergeiler alter Bock auch, und den weibern… (s.o.)

Xenovital

Er lebt mit seinem Mann Frank Mutters und drei gemeinsamen Hunden in Hamburg-Blankenese.
Prominenzbiographisches Detail, Deutschland

Wir haben es mit einer naturkundlichen Sensation zu tun, einer dreifachen, das noch dazu, außer es handelt sich bei den Hunden um Drillinge, was ja nicht außergewöhnlich selten vorkommen soll, wobei, bei zwei Vätern.

Naja, wer weiß schon.

Meine Herkunft rührt von Vorfahren ausschließlich mütterlicherseits. Hunde haben wir aber nie welche gehabt. Obwohl ich ja nicht der vom Fischgschäft bin.

Katzen, Herden von Katzen.

Traumhaft

»Albtraum«: Reality-Star Robert Geiss berichtet von brutalem Überfall
derstandard.at

Quid est veritas?
Pontius Pilatus (zugeschrieben)

… und der zweite Kosakenzipfel!
Loriot

Die Fragestellung hier ist die nach der Realität. Worin bestünde sie, im Traum, in der Reality? Was wöge gewichtiger (wuchtiger)?

Ich kenne jemanden, der kennt jemanden, die (ein Paar) einmal unvermutet auf die Geissen (oder sagt man Geissens?), ein zeitgemäßes sog. Promipaar, getroffen sind, in Kuba, das gleiche Hotel, also für länger, sodass die Möglichkeit zur Urlaubsbekanntschaft gegeben war und, ja, sowas wie eine Freundschaft entstand, sowas kann nicht nur am Campingplatz in Klagenfurt* gelingen, so nette Auchdeutsche haben wir kennengelernt und so: Die Ärmsten (die G.) werden nämlich, wo sie nur hinkommen, ineinemfort erkannt, und heute bedeutet das Selfies, Selfies, Selfies, aber das ist zugleich ja die Währung der Aufmerksamkeit, Maß für die Popularität, von der sie nun mal leben, und jetzt haben sie eben den Salat. Abseits vom Erkanntwerden aber sollen sie tatsächlich entzückende, unaufgeregt freundliche Menschen sein, fast so toxisch nett wie Eva und Adele, und abermals müssen wir uns die Frage (der Frage) stellen, worin denn die Realität nun besteht, bestünde, im und außerhalb des real Existierenden, in dem wir nun einmal alle verhaftet sind, lebenslänglich.
________________
*)
Merke auch: Kosakenzipfel sind, unter Herren, stets peinlichst gerecht aufzuteilen, sonst braucht man hernach auch keinen studentischen Weihnachtsmann mehr, dieweil sich die Damen gegenseitig als Jo-del-schne-pfe! bzw. Win-sel-stu-te! geifernd apostrophieren, übrig bleibt eine Ratt-ttä!!, alle mühsam ins Gesicht gezerrten Freundlichkeiten sind längst abgefallen, ach wie schade o.

Schmerzfrei

»Obszöne Geste«: Pkw-Lenker verlor die Nerven
orfon

Männer ohne Nerven
beliebte historische Stummfilmfernsehserie (1975)

Wohin hat er sie denn verloren, seine Nerven, der PKW-Lenker, und wieviele? Bei den Feuersteins wären sie wohl auf die Straße gefallen und von der Hinterwalze, sie unwiederbringlich zermantschkernd, überfahren worden. Aber seither sind die Autos ja rundum dicht, und keiner wird gezwungen, im Cabrio zu fahren.

Pathologische Schmerzunempfindlichkeit kann eine beträchtliche Gefahr für Leib und Leben darstellen.

Viele vielzugroße Autos heutzutage kann man als nichts anderes als obszön bezeichnen.

International

Iran – Israel: Italien verschärft Sicherheitsvorkehrungen
orfon

Irland, Island, Indien und Indonesien ziehen sogleich nach. Irak? Ist längstschon scharfgestellt. Isle of Man können wir vermutlich vernachlässigen, und San Marino sowie der Vatikan sind ohnehin gänzlich eingeschlossen auf immerdar.

Was ist sicher? – Wer?, diese Frage scheidet längst schon aus.

Aufbauend

Ulf stellt sich Uta als Uwe vor
geheimdienstliche Usance, DDR

Lass mich rein, lass mich raus
Trio

Bilden Sie weitere Beispielsätze! In einem weiteren Schritt üben wir mit aufsteigender Silbenanzahl. Etwa: »Martin stellt sich Martina als Michael vor.«, »Johannes stellt sich Josephine als Jonathan vor.«, und so weiter.

Was es bringen soll, sich jemanden als wen anderen, gar vom gleichen Geschlecht, vorzustellen, erschließt sich nicht sogleich. In jedem von uns steckt jedoch auch ein je komplementärer Anteil, das ist wissenschaftlich erwiesen, längstschon. Und es ist da bitte nichts dabei, nichts verdächtiges.

Uta, damit das klar ist, hieß übrigens Anna. Ach, Anna.

Kapitänskapazitäten

Ein Bootsfahrer hat den Buben bewusstlos aus dem Wasser gezogen und wiederbelebt.
Wunderliche Errettungsmeldung, Radio Österreich 1

Bootsfahrer – ein solcherner ist ja ein jeder Donaukanalkapitän, zumindest –, wenn sie gut ausgebildet sind, können etliche betriebs- gleichwie lebenswichtige Abläufe gewissermaßen automatisiert abrufen. Seinerzeit, Karl Valentin, hat ja Im Photoatelier auch auf das nochmalige Erscheinenmüssen eines Kunden mit der Begründung »Des is ja der Herr Ding, der braucht nimma kemma, den photographier i auswendig.« großzügig verzichten können.

Wir sind sicherer, als uns recht sein sollte. Und der Bootsfahrer wird später dann auch wieder zu sich gekommen sein; ob er sich, retrospektiv, seiner immensen Leistung bewusst ward, da können wir nur Vermutungen anstellen.

Stuhlprobleme

Ein mit Swarovski-Kristallen verzierter Sessel des Künstlers Nicola Bolla im Palazzo Maffei von Verona ist von einem Touristen kaputtgesessen worden.
orfon

… ins Essen gequatscht!
Loriot, Schmeckt’s?

Es ging einmal die Rede von einem Schwerverbrecher, der habe eine Toilette, pardon, zerschissen. Sowas lässt sich durchaus vorstellen, und Schwerverbrecher haben allerdings Gewicht.

Wie ließe sich etwas (ein Stuhl etwa) reparatursitzen? Wo bleiben sie, die Reparatouristen?

Planschwirtschaft

Ab Juli 52 Wachzimmer in Wien für Parteienverkehr am Sonntag dicht
derstandard.at

Am 6. Juli 2052, wenn ich’s derleb, werde ich 87. Kann mir doch wurscht sein, wenn sie ihre Polizeiinspektionen bis dahin erst (und lediglich – geht’s eh? – für einen Tag pro Woche, ausgerechnet Sonntag, wo weniger los ist!?) wetterfest gemacht haben werden. So richtig durchsetzungsfähige Gewerkschafter scheinen die aber eher nicht zu haben: Lasst doch endlich auch bei der Exekutive mal die Frauen ’ran!

Möndlich

Jeder Juni-Vollmond ist ein »Erdbeermond«
orfon

Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund
Paul Zech erfindet François Villon, as spoken by Klaus Kinski, 1959

Honigmond soll ja der andere Name für den Junivollmond sein. Bleiben also noch zumindest elf weitere Mondbenennungen; dies zu recherchieren, überlasse ich Ihnen, und wenn mir was unterkommt, will ich es gerne hier zeitgerecht einbinden. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit daran, dass das Mütterlog dem Mond ein Monat hinterherhinkt, zumindest. Tagespolitik ist nicht das Geschäft des Mütterlogs, das seinerseits ja auch alles andere als ein Geschäft ist.

Geht dem Mond genauso.

Ausdrücklich

Amok
dem Malaiischen entlehnt

Wir sind wieder wer, weltweit berichten sie über und sogar aus Österreich, wow! Alle drücken wahlweise »ihr Entsetzen« oder »ihr Mitgefühl« aus, manche beides.

Auf Schockierendes kann bei jungen Menschen eine bereits überwunden geglaubte Akne aufs Neue aufbrechen, erblühen, stärker noch als je, kann ich mich, ich war 21, erinnern: Ich habe es am eigenen Leib erfahren.

Wimmerl soll man nicht ausdrücken. Aber das zu unterlassen ist schlechterdings unmöglich, und Fortsetzungsinfektionen verlängern das ungustiöse Pustelspiel. Erst wenn du darauf vergisst, heilt Alles, die Narben trägst du dann dein Leben lang.

Deo gratias

Betrug mit Schweißgeräten: Weitere Opfer gesucht
orfon

Allüberall schwirren bereits die Schnüffler der Kriminalpolizei herum. Im Hochsommer stünde ihnen da eine olfaktorische Erschwernis- wenn nicht gar Gefahrenzulage zu, und nicht nur in der dafür einschlägig berüchtigten U6, finde ich.

Zeckade

Zecken in immer höheren Lagen
orfon

citius – altius – fortius
olympisches Motto

Beim Kontrabassistinnen und Kontrabassisten gleichwie bei Violoncellistinnen und Violoncellisten wird die höhere Lage auch Daumenlage genannt. Vergleichbares ist bei Blasinstrumenten, sie seien aus Blech oder (vorgeblich) aus Holz, aber auch bei Schlag- und Tasteninstrumenten (deren etliche ja auch nichts andres sind alswie Schlaginstrumente) unüblich. Allen aber gemein ist: Es geht immer noch höher. Und höher. Die Devise lautet: Pressen, pressen! Oder halt: Schlagen. (Gibt es Zeckenschlager? Welche wären die beliebtesten?)

Helter Skelter

Jungbauern fordern Maßnahmen gegen Biber
orfon

Jungbiber fordern Maßnahmen gegen Bauern
korrektes Anagramm

Vieles lässt sich immer auch topsy-turvy sagen. Und denken. Sowie, umvadrahta, umgekehrt.

Maß ist jedenfalls zu nehmen. Ein Muss.

Woher?

Neulich auf dem Weg nach Südtirol: »Letzte Pizzeria vor Italien«
Posting, derstandard.at

Die Frage ist: Von wo?

Mutmacher

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Unwetter über Deutschland: Mehrere Verletzte auf Ryanair-Flug
Empfehlungslitanei, kurier.at

Kontingenz ist nichts für Feiglinge
Monika Zeiner

Ja, danke, bitte genau in dieser Reihenfolge, und haben Sie vielen herzlichen Dank auch!

Alles wird immer noch besser.

Kontingenz ist wirklich nichts für Feiglinge. Tun sich schon die Mutigen schwer genug damit.

Hintenrum

Japanische Privatmission soll Donnerstag auf dem Mond landen
Agenturmeldung

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt
Joseph von Eichendorff, Mondnacht

Die Mission ist gescheitert, die Fehlerursache offenbar, es war von vornherein absehbar, ich sage nur: Don-ner-s-tag!

Bekanntlich ist der Mittwoch der wochenendfernste Wochentag, ergo Donnerstag der mondtagfernste, da lässt sich allerhöchstens auf der Rückseite landen, aber streng privat. Drum kam es, wie es kommen musste: Mondnacht.

Es bleibet die Frage: Müssen wir denn auch den Mond missionieren?

________________
[WSW] =
KOSET

Ganz schön Pech

Arzt nach missglückter Schönheits-OP in Wien angeklagt
Agenturmeldung

Die Tochter der Freundin der Schwägerin ist von einer Anmut, dass man sich familienintern darauf verständigt hat, dass man, wenn auf sie die Rede kommt, um klarzumachen, dass genau sie (die Tochter der Freundin der Schwägerin) gemeint sei, von ihr (der Tochter der Freundin der Schwägerin) als der Zuschönen geredet wird, nur bestes, was auch sonst. Ihre Zuschönheit wird indertat allgemein anerkannt, aber so etwas kann doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Ungerecht, das, aber was kümmert’s die Natur, sie verteilt ihre Gaben blind.

Geklagt hat aber, soweit bekannt, bis jetzt niemand.

Was wäre das Gegenteil von missglückt? Also nicht geglückt, das wirklich diametrale Gegenteil.

Überglückt, vielleicht: Die überglückt Zuschöne (Tochter der Freundin der Schwägerin). Miss Glück, Mrs. Glück, je nachdem.

Raten

1515 – Erstmals seit dem 3. Jahr­hundert betritt ein Nashorn Europa; Albrecht Dürer setzt dem Tier im selben Jahr mit seinem Holz­schnitt Rhinocerus ein Denkmal
»Was geschah am 20. Mai?«, Wikipedia, 20. Mai 2025

Wirklich auch, wer hätte das gedacht? Und, überhaupt, wer hätte sich dieses und/oder jenes gedacht, wenn man bedenkt, wie es dann gekommen ist: Nicht auszudenken! Und das ganze weitere 364mal im Jahr, und da reden wir noch garnicht von einem Schaltjahr!

Irgendwann aber erraten wir etwas im Vorhinein, irgendwas klitzekleines, zumindest, und das ist dann aber bitte schon enorm wichtig!

Zu Dreikönig 1552 hat der Elephant Soliman auf seinem Weg von Spanien nach Wien in Innsbruck Halt gemacht. Was für einen Namen das Dürersche Nashorn, das es nicht einmal bis Rom geschafft hat, gehabt hat, ist nicht bekannt, vermutlich keinen.

Tieren, die man isst, gibt man keinen Namen.

Nachnahme

Sicherheitswarnung – Letzte Maßnahme erforderlich
Persönliche Sicherheitswarnung

»Hallo!«, so die vertraueneinflößende Anrede der für den Warnenden sicherlich gutgemeinten Sicherheitswarnung, »Nach interner Sicherheitsprüfung wurde Ihr Konto als kompromittiert eingestuft.« und so weiter, der Hut brennt also diesmal sowas von wirklich in Echt, und damit wir das zweifellos angebrachte Vertrauen auch tatsächlich einbringen, dürfen wir uns am unteren Rand der Eilnachricht der Ehrenwertigkeit des uneigennützig-löblichen Emittenten vergewissern: »PayPal setzt alles daran, Sie vor betrügerischen E-Mails zu schützen. PayPal wird Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen anschreiben. So erkennen Sie Phishing-Mails«, kein Punkt.

Bitte, wer liest heut noch fertig, wer kann das bitte noch, hat dafür Zeit, und was war das noch einmal, lesen?

Jetzt ist bei mir Alles sicher, und mein Name sei Herbert Hallo. Jawoll, mit Vornamen.

Schematisch

Ewigkeitschemikalien in Nudeln und Cornflakes
Ernährungswarnung, Wissen aktuell

ewig
ewig
ewig
ewig
ewig
ewig
ewig
Gustav Mahler, Das Lied von der Erde

eeeeeeewig
Ewigkeitschor, in: Joseph Haydn, Die Schöpfung

Wie ich zum ersten Mal das Wort Dauerwurscht gehört habe, hat das in mir die grandiosesten Ernährungsphantasien ausgelöst, und die Realität hat dieselben noch getoppt. Anders gesagt: Solange derartig gesundheitsschädliches ewigkeitschemisches Zeug nicht in meiner Ennstaler gefunden wird, äse ich weiter im Grünen Bereich. Und sowieso hat alles ein Ende, nur die Wurscht (und – huch! – der Spaghetto!) hat zwei. Die Ewigkeit, jaja, auch, vorn und hintn.

Die Wiege schaukelt über einem Abgrund, und der platte Menschenverstand sagt uns, dass unser Leben nur ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten des Dunkels ist.
Vladimir Nabokov, Erinnerung, sprich! (Deutsch von Dieter E. Zimmer)

Genau, das auch noch. Uff.

Jugendfrei

Eheverbot unter 18 und Aus für Cousinehe mit August
orfon

Der Vorname August ist in Deutschland und Österreich aktuell sehr beliebt und gehört zu den häufigsten Vornamen, insbesondere für Jungen. Aktuell liegt August in Deutschland in den Top 500, seit 2013 gehört er zu den 500 beliebtesten Jungennamen.
Schnellantwort auf Suchanfrage (Anmerkung: KI-Antworten können Fehler enthalten)

Keine Regierung ist vor Symbolpolitik gefeit, und jetzt wird aber richtig hart durchgegriffen. Wie gemeldet wird, war im Vorjahr bei sageundschreibe sechs sich in Österreich trauenden Paaren zumindest eine Person unter 18; wieviele Cousins einen gewissen August (er sei dumm oder auch nicht) ehelichen wollten (oder selbiges tatsächlich taten), dazu gibt es keine Angabe.

Ich bin seinerzeit acht Jahre mit einer Auguste in die gleiche Klasse gegangen, sie hatte eine zweieiige Zwillingsschwester, die sie aber nicht geheiratet hat. Für die Maturazeitung wurden wir (Auguste und ich) als Paar zusammengelost, auf dass wir uns wechselseitig portraitieren. Mehr war da aber nicht.

In der ersten Gym habe ich beim Bühnenspiel den lieben (nicht: dummen!) Augustin gespielt. Es gibt Photos, die das belegen. Mehr war da aber nicht. Alles fast schon schmerzhaft jugendfrei.

Anschauung

Nach Herz-OP war ein Klagenfurter plötzlich blind
Kleine Zeitung (Kärnten)

Was bewirken eigentlich Augenoperationen, nebenwirkungsmäßig? Ließe sich, weitergedacht, das reihum organisieren, hätten wir es mit dem Aufkommen einer (noch primitiven) Verschlüsselungsmethode zu tun?

Das wolln wir uns genauer anschauen.

Auf so manche Entschlüsselung sind wir alles andere als scharf.

Hundschuld

Pflichtgetreuer Hund
Betreten verboten
Türschildaufschrift, Kleingartenparzelle (ganzjährig bewohnt)

Auf was die Leute kommen können, worauf man kommen könnte: Mir fiele es nicht im Traum ein, einen Hund zu betreten, sei er nun pflichtgetreu oder grob fahrlässig.

Überhaupt, was wäre das, Hundepflicht? Müsste es dann nicht auch eine Katzen-, Hamster-, (…) oder Schneckenpflicht geben? Anophelesstechmückenpflicht? Ich will das nicht.

(Ordnungsgemäße Pflichterfüllung hat schon allzuviel Unheil gebracht über die Welt.)

Der letzte Satz musste ob seiner notorischen Gähnerregung (in Klammer) gesetzt werden. Überhaupt, was wir bräuchten, wäre pflichtgetreue Faultierpflichterfüllung. Faultierpflichtübererfüllung. Allen zugunsten.

Säuberung

FRAU KRAKOWSKI Mein Bekannter und ich waren im letzten Sommer auf einem Campingplatz bei Saarbrücken. Dort war es sehr sauber.
BLÜHMEL (weiter essend) Auf dem Campingplatz in Bozen liegen die Toiletten separat…
DR. DATTELMANN Waschräume, Herr Blühmel, Waschräume…
BLÜHMEL …die Waschräume …liegen die Waschräume separat…
FRAU SCHUSTER Ich dachte, die Waschräume auf ausländischen Campingplätzen seien weniger gepflegt als in Deutschland.
Loriot, Anstandsunterricht

Der Lichtschranken (tatsächlich: die Lichtschranken) der Waschräume sind die Achillesferse der (eh nicht mehr ganz so) neuen CityJet-Garnituren der ÖBB. Seife geht aber fast immer, und PFLOTZ! hast du sie auch schon am Handrücken picken. Abwaschen, heißt es wohl, werde ohnehin stark überwertet, irgendwann trockne auch die geligste Seife (beeindruckend rasch!), denken die sich wohl, wenn sie sich diesbezüglich überhaupt irgendwas denken und sich nicht, was wesentlich wahrscheinlicher erscheinen muss, die Hände reiben, hämisch, trocken, gellos unbeseift.

(Weltverschwörung, zumindest!)

Dreickig

Bäume profitieren von Dreiecksbeziehungen
orfon

Strange Fruit
Billie Holiday

»Polygamie mit zwei Pilzvarianten« heißt es im Artikel erläuternd. Klingt das nicht nach Very Special Interest? Bei Unsicherheiten fragen Sie Ihren Dermatologen, der ist üblicherweise auch mykologisch einigermaßen alert. Aber auch in der baldschon neu sich etablierenden Disziplin Pilzmoral?

Videobeweis

Trio bestreitet ›Dancing Stars‹-Finale
orfon

Da da da
Trio

Ba ba ba
EAV

176-167
176-176
176-617
emblematische Sträflingsnummern

Das wird ihnen aber nichts nützen, und um ihnen unnötige Unannehmlichkeiten zu ersparen, wolln wir sie darauf hinweisen, dass die ganze Sache in beinahe allen Einzelheiten in Wort und Bild aufgezeichnet wird, also nicht nur von einer Überwachungskamera, die man, wenn man einen Zeck von Anwalt wie der Ainedtner hat, sich anzuzweifeln getrauen kann, da ist jedes Leugnen zwecklos: Panzerknacker, seht euch vor!

(Dancerknacker!?)

Geht

Finnland zündete heuer mit Erika Vikman mit »Ich komme« eine Sexbombe auf der Bühne.
orfon

Lo-lee-ta: the tip of the tongue taking a trip of three steps down the palate to tap, at three, on the teeth. Lo. Lee. Ta.
Vladimir Nabokov

An den protestantischen Ländern des Nordens fasziniert die pragmatische Art, mit der, was ist, unverblümt beim Namen genannt wird, und war ja auch Anita Ekberg kein Pseudonym.

Unter den finnischen Komponisten der schönsten Namen einer ist mir der des Anita Ekberg (1931-2015) lebensdatenmäßig einrahmende von Einojuhani Rautavaara (1928-2016), ihm entströmt nachgerade pure Musik.

»Knapp und streng gekleidet, reizte sie die Familienfreundlichkeit der Show aus«, heißt es im Bericht zum Eurovisionssongcontest noch über diese blonde Frau Erika, und ist ja auch, bei aller Süße, Fellinis La Dolce Vita alles andere denn ein Familienfilm.

Unsere Zeit ist allzu leicht erregbar. Darum darf auch niemand mehr nachts in Rom baden gehen.

Ferngespräch

»Sie müssten eigentlich beiweitem alt genug sein, um sich an die Aufforderung ›Fasse Dich kurz!‹ in Telephonzellen erinnern zu können!«, stellte er sich seine Verbalintervention vor, um die das Oberdeck beschallende Dauerquasslerin elegant zu beleidigen und zugleich entscheidend zu verwirren, auf dass RRRUHÄÄ IM KATONG! herrsche.

Wir brauchen (wieder) mehr gepflegte Invectiva. Das Problem liegt jedoch darin, dass wenige nur noch derart geschliffener Rede, wie sie etwa in der schnodderdeutschen Synchronfassung Rainer Brandts von ›Die Zwei‹ gepflogen ward, gewachsen sind.

Schwingtüren

Pfizergate
sowie (i.a.o.)
Dieselgate
Massagegate
Nannygate
Nipplegate
Pimmelgate
Ponygate
Rubygate
Signalgate
Strippergate
(…)

Bitte lasst doch dieses dummgescheite Suffix -gate hinter allem, was vorverurteilend als unfassbarer! Skandal! gebrandmarkt (gebrändet) werden soll, damit was hängenbleibt, es bleibt immer was hängen. Nachhaltig notorisch unschuldsvermutlich sind anders gestrickte, echte Schlitzohren.

Wer in der Schwingtür stehenbleibt, bekommt einen umso deftigeren Schlag in den Hintern, je rüder er sie aufgestoßen hat. Bekomme.


Einmal im Monat kommt er, mein Fingerwinker. Um einer allfällig hochsommerlich reduzierten Perzeptionsreduktion vorzubeugen, in aller Kürze: Es besteht für Sie (und alle) die Möglichkeit einer SPENDE. Im Impressum, ehschowissen, findet sich meine Kontonummer. DANKE.

Emba

Warum orangefarbene Katzen orange sind
orfon

Dürfte sich wohl um so ’ne Pigmentsache handeln, und was so mit Genen.

Auf englisch heißt das, was wir bei der Ampel Gelb nennen (eigentlich ist es ja orange, maximal hellorange), amber.

Auch Karotten sind orange, und nicht umgekehrt.

Katzen können herzhaft gähnen, spiegelneuronal herausfordernd nachgerade. Und Tieger erst.

Capycopy

Meerschweinchen als Influencer
orfon

ALBERICH.
Bestimm, in welcher Gestalt
soll ich jach vor dir stehn?
LOGE.
In welcher du willst;
nur mach vor Staunen mich stumm!
Richard Wagner, Das Rheingold

Mich interessöre es ja umgekehrt weitaus mehr: Influencer als Meerschweinchen. Wo gibts da Kostüme? Oder, spannender: Wie ließe sich die perfekte Metamorphose bewerkstelligen? In der Antike ist das ja auch gegangen.

Wenn es allein größenmäßig Hürden gibt, wolln wir uns gerne auch mit einer schlichten Capybarawerdung zufrieden geben. Das sollte dann aber, bei den Möglichkeiten heute, bitte schon gehen.

Volle

Papst hat vollen Terminkalender
orfon

Und der Terminkalender vom Geradeebennochkardinal Prevost hat jetzt voll einen Papst, das allerdings auch, und Herrgott, wer hätte das gedacht?

Zeitgerecht

Diese seltsame bildliche Häufung und illustrative Nebeneinandersetzung der Rauchthematik in den Nachrichtenseiten Anfang Mai.

Ob bei der Papstwahl auch einmal Brenner-Aus bzw. Rauchen Verboten kommt? (Zeit würd’s; aber was würd’s bedeuten?)

Transferiert

umgstieng
Dialektransliteration (fernschriftlich übermittelt)

Er wollte lediglich die beruhigende Meldung geben, den Anschlusszug erreicht zu haben, mithin erfolgreich umgestiegen (»umgstieng«) zu sein. Dann schalteten sich auf der Empfängerseite die künstlich intelligenten Sinnaufspürgeneratoren ein, und es erschien die folgende Meldung auf dem Bildschirm:

Übersetzen

Erkannt als Vietnamesisch: Umgstieng
Deutsch: Umgstieng

Was lernen wir daraus? – Irgendwer versteht dich immer! … Und oftmals weiß man selber nicht (am allerwenigsten!), was für Sinnfülle man, in harmlosester Absichtslosigkeit, so permanent von sich gibt.

Seien wir also weiterhin auf der Hut, versteigen wir uns nicht, denn wir sind noch immer nicht über den Berg. Nicht ganz.

Bleibend

Physiker erzeugen Gold aus Blei
orfon

Es dauert nur sehr kurz. Die Crux: Nicht nur die Herstellung, sondern auch sein Bestand. So kurz, dass es sich nicht einmal fürs Kryptobörserl eignet.

Aber was täten wir schon mit soviel Gold? In was Haltbares anlegen, Blei etwa. – Na eben.

Verkehrt

wegfinder
App-Name (öffentlicher Verkehr)

Auch die Webgasse wird heutzutage anders betont.

Was wir bräuchten, ist ein fundiertes, belastbares Zueinander: Es gülte, hinzufinden.

Hinzu!

Uns

Seilbahnen wieder auf Niveau wie vor Pandemie
orfon

In der Zwischenzeit sind sie nur bis zur Mittelstation gefahren. Allerhöchstens bis zur vorletzten Stütze: Die Schispitzen blieben angehoben.

Aber jetzt. Können wir wieder talwärts brausen.

Uns.

Metaphysisch

Naturhistorisches Museum wird ausgebaut
orfon

Wir graben den Schacht von Babel
Franz Kafka

Wie jetzt? Stocken sie auf? Eröffnen sie eine Abteilung mit übernatürlichen Exponaten? (Das wären gewissermaßen Exo-Exponate.) Wen dürfen wir uns dann als Besucher vorstellen, wer kommt und von wo her?

Was bedeutete es, erweiterten sie in den Untergrund hinein, grüben Ausstellungsschächte? (Das aber passiert heutzutage allüberall, zumindest, täglich…)

Himmelfahrt

Nach Rom! –
– Nach Rom!
Richard Wagner, Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Die Straßen in Rom seien voller Löcher, lernen wir im Bildungsradio. So ist das im ganzen Weltall: Ohne Löcher keine Ränder und keine Lochumwelt. Der Rest ist (z.B.) Österreich, und alle Wege (und Straßen) führen ohnehin nach Rom, ab der Ortstafel durch Rom, immer schon. (Wo ist eigentlich Kilometer Eins? – In Wien ist der beim Verkehrsbüro, wo also ist in Rom das Verkehrsbüro, für welche Reise?)

Zurück (aus Rom), so kann es sein, kommst du – wenn du etwa eine Achse (oder ein Tannhäuser) bist –, gebrochen.

Da grünt nichts mehr.

Löchrig

ÖFB-Chef Pröll möchte alte Gräben zuschütten
orfon

Alte Gräben haben es so an sich, dass der bei ihrer Entstehung vom angefallenen Aushubmaterial aufgewölbte Erdwall bereits weitgehend erodiert, wenn nicht längst egalisiert ist. Da müssen wohl neue Löcher gegraben werden müssen, und das werden sich allerdings gewisse Sportsfreunde sicherlich erste Reihe fußfrei anzuschauen nicht entgehen lassen. Sie werden dabei, insgeheim oder ganz offen, die Faust ballen, und wie dürfen wir uns das vorstellen, nämlich nach Fußballerart?

Erhebend

Stefano erklärte ihm die vielen Fresken; besonders stolz war er auf jene, die das Wunder des heiligen Guido zeigten, eines Abtes der Pomposa, der Wasser in Wein verwandelt hatte.
»Warum hat er das getan?«
»Wieso warum? Was soll die Frage?«
»Ich meine, hatten die Mönche Durst oder hatten sie kein Geld, sich zu betrinken?«
»Du sollst über ein Wunder nicht derart reden!«
»Ich finde, wenn man schon ein Wunder vollbringt, kann es ein sinnvolleres sein.«
Helmut Krausser, Melodien

Traum von einer Zugfahrt, ich sitze mit Blick aufs Gleis, also ganz vorn, aber nicht in der Lokomotive, im Traum ist das ja möglich ohne Erstaunen. Im Gleiskörper steht das Gras hüfthoch, der Mai in all seiner Pracht. Rechts neben dem Bahndamm ein Fluss, es sieht aus wie an der Salzach oberhalb der Salzachklamm, Richtung Bischofshofen. Dann, ohne großes Herumgetue, Umleitung, Rohrbruch, der gesamte Zug, also kein Umsteigen in Busse des Schienenersatzverkehrs. Ein schmerbäuchiger, etwas verwahrloster Mann um die fünfundsechzig beaufsichtigt die Versetzung des gesamten Zuges (alser ganzer, nicht waggonweise!), die Böschung rauf und wieder runter, je ca. elfeinhalb, zwölf Meter.

Die Frage kommt mir in den Sinn, ob nicht die schlichte Reparatur des Wasserrohres wesentlich einfacher gewesen wäre, als jeden Zug hier so umständlich hochzuhieven. Aber dann geht es auch schon weiter, und wenn etwas wie am Schnürchen läuft, hinterfragen wir selbst die (auch im Traum) größten Wunder nicht, wozu auch.

Im Aufwachen, nachsinnend, die Erinnerung an die Meldung, dass sie bei ITER in Südfrankreich den aller-allerstärksten Magneten gebaut haben, sie brauchen ihn für die künstliche Herbeiführung einer Kernfusion, dereinst. Der sei so stark, dass er einen Flugzeugträger heben könnte. Wenn er wollte. Aber wer wollte einen Flugzeugträger heben, und wozu.

Alle Flugzeugträger träumen vom Fliegen.

Schweben, wenigstens schweben.

RGB

Weißer Hai auf roter Liste
Zuordnungsmeldung

wo hängen denn die jäger?
Ernst Jandl, im delikatessenladen

Hmm, Blauwal? (Grünspechte gibt es genug, sie gelten als stabil.)

Einkaufen gehen, farbbewusst einkaufen, insbesondere.

Letztes Amt

Ältester Mensch der Welt mit 116 Jahren gestorben
orfon

Eine Vorgängerin (Vorausgängerin) der Ältesten – auch sie Nonne von Beruf, niemals wirklich pensioniert also – war zuletzt im Alter von 118 Jahren gestorben, ihre unmittelbare Staffelübergeberin war auch 116 gewesen. Die Neue ist 115.

Auch die Ältesten werden immer jünger. Wo das noch hinführen mag. Mit einem derart krankhaften Jugendwahn wirst du halt nicht alt.

Langsam, aber sicher

Feuchtigkeit begünstigt Schneckenplage
orfon

Da heißt’s aber schnell investieren! Bitte wo kann ich Schneckenplagenaktien erwerben, bevor der Kurs durch die Decke kriecht? Was sagt der Wetterbericht? Wann kommen heuer, nach Jahrhundertdürren, die Jahrhundertfluten?

Whitein

Feldbach ist Blackout-Vorzeigestadt
orfon

Jetzt sind die Scheinwerfer unser aller zivilschützerischen Aufmerksamkeit auf Feldbach gerichtet. Besser aber, und das jedenfalls, bereits bei Tag.

Verdienst

Wer studiert, verdient später besser
derstandard.at

Später stimmt immer. Später geht immer. Irgendwann ist wird es später. Und noch.

Aber dann. Wer’s halt verdient.

Du brauchst halt einen gewissen Atem, und einige bringen es gar bis zur Beherrschung der Zirkularatmung, da kriegst du, wenn du nicht genau aufpasst, gar nicht mit, dass der eben einen Schnaufer gemacht hat. Das lässt sich alles studieren.

(Im übrigen halte ich mich selbst für einen Spitzenverdiener; -bekommer: sind andere.)

Mailüfterl

Schildkröten atmen im Winter über den Po
Agenturmeldung, 29. April

Der Mai ist kommen, der Winter ist aus!
Wilhelm Müller

Ich bin ja im Winter zweimal in Italien gewesen und habe ihn, zugfahrend, überquert, zweimal pro Richtung: Man kann über den Po atmen (über dem P. auch), wenngleich man dessen im Augenblick des den Strom überquerenden Atmens (Atmen den P. über) nicht als solches gewärtig ist. Wie ja überhaupt so viele essenzielle Körpervorgänge vom sie gleichzeitig Bedenken(müssen) nicht wirklich befördert würden: Wir sind, allesamt, Schildkröten, wir wissen es nur nicht.

Jetzt bin ich gespannt auf die nächste Italienreise, sommers soll sie stattfinden.

Gespanntsein äußert sich häufig in Luftanhaltenmüssen. Oder Denmundaufmachenmüssen. Wenn wir dann wieder loslassen, ist uns oftmals beträchtlich leichter.

Regelwerk

Strenge Regeln für Papst-Begräbnis
orfon

Erste Regel: Bei einem Papst-Begräbnis (Papstbegräbnis) dürfen ausschließlich Päpste begraben werden, jeweils einzeln, also pro Papstbegräbnis ausnahmslos je ein Papst. Gegenpäpste werden gesondert bestattet, für ihresgleichen gelten wesentlich lockerere Regeln. Eine Mitbestattung des Hofstaates ist, da wie dort, längst schon nicht mehr vorgesehen.

Dieser seltsame Verschmierungszustand von tiefster Trauer zugleich mit höchster Seligkeitsfreude ist eine spezielle Eigenheit von in einem vorgeblich geglaubten Jenseits verankerten Körperschaften spiritueller Art, genannt Religionen. Unglaublich super Konzept, muss ich schon sagen.

Dazu stehen

Grund für die Verspätung: Ein behobener technischer Fehler am Zug
Zugverspätungsdurchsage, Deutsche Bahn (zugetragen)

Ich sag’s ja immer wieder: Nicht gleich an allem herumschraufen, oft gehts eh gleich wieder weiter.

Wir brauchen eine mutigere Fehlerkultur: Dazu stehen, wir sollten es viel mehr.

Labilisiert

Grund dafür sind Maßnahmen zur Betriebsstabilisierung
Zugverspätungsdurchsage, Deutsche Bahn (zugetragen)

Sowas nennt man Vernebelungsdeutsch. Es bedeutet, hier: Stabil dem Fahrplan hinterher.

Wohin?

Kleinflugzeug über Meer abgestürzt
Schlagzeilenbaustein

Das Meer ist manches, was der Fall ist.

oder

Im Meer ist etliches, was der Fall war.

Jetzt, wohin?

ESCLVSO

LVOGO SACRO
VIETATO FVMARE
Marmortafelinschrift (Hl. Ort)

Der heilige Ort ist ein Friedhof, insular, undzwar insular schlechthin: Wir befinden uns auf San Michele, Venedigs Begräbnisinsel, Ausnahmeinsel der Ausnahmestadt. Hier ist bvchstäblich Alles andersT.

Es ist davon avszvgehen, dass, wiewohl das Ravchen verboten ist an diesem heiligen Ort, das Abbrennen von Weihravch von diesem Verbot avsgenommen ist.

(Die kapitalen Os in der Inschrift beweisen indes, dass der Rundungsbogen beim V nicht das Problem gewesen wäre: Die haben das sO gewollt, immer schon!)

Gangster

Bonoboweibchen bilden Banden
orfon

Wir werden auch hier um eine Senkung des Strafmündigkeitsalters nicht umhin können, so unser sich sogleich einstellender rechtschaffener Regelungsreflex.

Nun ist es aber so, so lesen wir weiter, dass sich die Bonoboweibchen in einem bemerkenswerten Akt sozialer Intelligenz zusammenschließen, sodass die körperliche Überlegenheit der Männchen ins Leere läuft.

Eine solche solidarische Subversion gehört aber doch aufs geschwindeste verboten, weil wo kämen wir da denn bitte hin: Die Weltordnung, nun wissen wir’s, wackelt vom Äquator her.

Besorgt

Tief Hans sorgt für Hangrutschungen
Unwetterberichtsschlagzeilenanfang, derstandard.at

Wann kommt das Hoch Herbert? Wir brauchen dringend das Hoch Herbert! Hoch Herbert! Ein Dreifaches Hoch Herbert!

In Kenntnis der Zählweise meteorologischer Benamsungen wissen wir aber, dass dass nun wieder ein Zeitl dauern wird. Ach, Sie kennen die Praxis der Benennung von Druckgebieten noch nicht? Nun, das macht im deutschen Sprachraum die Freie Universität Berlin. In ungeraden Jahren sind die Tiefs männlich und die Hochs weiblich, in geraden Jahren umgekehrt. Patenschaften sind üblich, und ein Hoch kostet mehr alswie ein Tief, und wer will schon ein Tief sein, na also. Bei ca. vier luftdruckgebietsbedingten Alphabetdurchläufen pro Jahr dürfte das nächste Hoch Herbert frühestens um Lichtmess 2026 drankommen; H ist ja der achte Buchstabe des Alphabets, wie einschlägig bekannt sein dürfte, Haha.

Ich, ich rekurriere ja eher auf das Hoch Bertl. Sollte um Heiligedreikönig drankommen. Ist mein jährlicher Halbjahrestag.

Was jetzt?

Erste Generation Supermodel: Linda Evangelista wird 60 Jahre alt
derstandard.at

Ich auch! Ich auch!

Wie lange wird diese Generation mit Updates versorgt? Was ist vereinbart, und wann stellen sie einen zwangsweise auf das neue, angeblich wesentlich praktischere Abo-Modell um?

Öffentlich

Parken wird in Innsbruck teurer
orfon

Nun, dann fahr’n wir doch ab sofort woanders hin zum Parken, und am besten mit dem Zug.

Nicht wollen

Starke Pollenbelastung plagt Allergiker
orfon

Heutzutage werden wir – auch in den klassischen Medien – immer wieder aufs segensreichste mit topaktuellen, weltenaufdenkopfstellenden Informationen versorgt. Das Überbringen derart neuartiger Nachrichten nennt man ›Breaking News‹.

(Pollen sind sehr alt, es gibt sie schon seit gefühlt ewig.)

Jetzt: Wie belastet man Pollen, stark? Ohne sich plagen zu müssen? Die sind ja recht druckresistent, heißt es. Außerdem: Müssen das immer die Allergiker machen? Sind die nicht ohnehin belastet genug? Und überhaupt: Lasst doch auch ’mal die Frauen ’ran an die Pollen. Wenn sie wollen. Nur dann.

Dranwissen

Meisterwerk der Illusionsmalerei führt hin zu Tod und Erlösung
nachrichten.at

Da haben wir’s: So mancherlei ist nichts alswie Chimäre. Ob jetzt damit der Tod oder eine allfällige Erlösung gemeint sei, ist und bleibt eine Frage des Glaubens.

Es wird ja so viel zusammengeglaubt, seit eh und je und immer noch mehr, es ist schier unglaublich, dass das immer noch weiter so geht.

Dranglauben müssen wir Alle.

Akrobaten

Grazer Fahrradpolizei soll halbiert werden
orfon

Die Frage ist, wie sie das bewerkstelligen wollen (einzeln, im Ganzen?).

Ob sie ab nun für ihr velozipedisches Polizeicorps eine Art equilibristische Aufnahmsprüfung einführen? Müssen?

Gummiknüppel dürften sich eigentlich recht gut zum Jonglieren eignen.

Nur die Besten werden genommen.

Undunst

Anlaufende Poolsaison wirft Schatten voraus
orfon

Fein, wird’s nicht so heiß.

Gespannt erwarten wir das Auslaufen.


Stellen Sie sich vor, ab diesem Monat werde ich meine erste pensionsartige Zahlung erhalten, sie nennt sich einigermaßen prekär-originell (laut hersagen) »Altsi«, ist eine freiwillige Leistung der AKM, ohne alle Anspruchsberechtigung, dünnes Hochsommereis … also keine Sorge, Altsi wird mich nicht erhalten können. Sie aber können das, zumindest ebenso anteilig, und irgendwann wird es insgesamt ein schönes, fein façettiertes Mosaik. (Ein vorgefertigtes Puzzle, sowas wird’s bei mir nicht spielen – ich klage nicht!) Wenn Sie mir also was spenden wollen: Im Impressum, ehschowissen, findet sich meine Kontonummer. (Gewisse Sachen sind alt aber bewährt; ich weder noch nicht.)

Aber ja

Bekommen Veganer alle essenziellen Aminosäuren?
Studienfrage, derstandard.at

Scheint die Sonne auch für Nazis?
Jugendzimmerposterfrage, Die Ärzte

Wenn’s nach uns geht, nicht.
Jugendzimmerposterfragenantwort, Die Ärzte

Was wohl Die Ärzte dazu (zum aminosäuerlichen Veganismus) meinen würden?

(War Hitler eigentlich nun Vegetarier oder eh Veganer?)

Abgestorben

Frau blieb mit Auto auf Friedhof stecken
orfon

Ball – Laterne – Polizei
Konsekutivplot (Schulaufsatz)

Autofriedhof.

Irgendwann landen wir alle, Fußgänger, Mopedisten, Piloten, Schispringer, Männer gleichwie Frauen. Ob das dann mit dem doch einigermaßen verhaftet klingenden Begriff »Steckengebliebensein« zu bezeichnen sein wird, werden die derweil noch nicht Steckengebliebenen erwägen müssen. Mir kann’s ja egal sein, mich geht das dann nichts mehr an, und Sie vermutlich auch. Nicht. Mehr.

Gewesen sein

Er starb unter ungeklärten Umständen: nach offizieller Lesart an Herzversagen, wahrscheinlich aber an Delirium tremens, da er ein hoffnungsloser Alkoholiker war.
Biographiefinale (Sachbuchfußnote)

Was könnte das sein, ein hoffnungsvoller Alkoholiker? Gibt‘s die? Wo? Wie könnte man sowas werden, gibt’s eine Lehre oder (vermutlich) ein Studium?

Der Trinker im Kleinen Prinzen – Zirkelschluss: »Ich trinke um zu vergessen, dass ich mich schäme, weil ich trinke.« – ist mir nicht so ein Vollhoffer. Wir finden ihn eher bei Joseph Roth, traurig-dankbare Glückstränen nach dem letzten Satz bei jedem Wiederlesen.

Gerontoroulette

NEOS gewinnt neue Mitglieder
orfon

In welcher Lotterie? Kann man da auch Mitglieder (alte) verlieren? Wie hoch ist der Einsatz? Was wird denn eingesetzt? Was machen sie eigentlich mit ihren alten Mitgliedern, die NEOS? NEOS soll ja was mit neu zu tun haben, behaupten sie. Wenn die NEOS eine Seniorensektion haben, müsste die wohl (Vorschlag) ARCHEIOS heißen. Oder GEROS.

Behüt’, das würde auch auf Wahlen ausgeweitet.

Wehe

Sparpotential bei Gesundheit gesucht
orfon

Bitte es soll jeder seinen Beitrag leisten, also Freiwillige vor! Na komm, wir fangen eh klein an: Wer meldet sich? Haarschmerzen. Leichte Übelkeit. Bauchgrimmen. Kreuzziehen. Kreuzweh. Zahnweh. Ihr seht, das steigert sich. Nehmt also den gutgemeinten Rat (einmal sag’ ich’s noch lieb): Je später ihr euch meldet, umso mehr wirds wehtun.

Okkasion

Da ihr fast die gleiche Postleitzahl habt, solltet ihr prüfen, ob ihr zusammenpasst.
virtuelle Empfehlung (unbestellt)

Postleitzahlenmäßig jedenfalls; alles weitere wird sich zweifellos fügen.

Ich weiß, es ist eilig, sonst kommt ein anderer mit fastnochgleicherer Postleitzahl zum Zug. Also bitte wo kann ich rasch einzahlen?

Dann wird aber sogleich sowas von geprüft.

Immer

Warum Kunst glücklich macht
orfon

Macht aber – wir wissen es seit Karl Valentin – viel Arbeit. Und dass sie abseits der ephemeren Werte pekuniär reich macht, steht halt auch nicht da. Das ist noch einmal (zumindest) so viel Arbeit.

Der Durchbruch steht immer unmittelbar bevor.

Ich weiß nicht, wie lang ich das noch durchhalte. So viel Reichtum.

Furchtlos

Zuckerfee ohne Zuckerschock
Hinhöranleitung, Albert Hosp, Ö1

Der Tanz der Zuckerfee in Tschaikowskys Nussknacker erklingt in der Celesta, garniert von der Bassklarinette, ein sinniges Fädengespinst mit karamellisierter Bitternote im Ohr, und alles andere als schmalzig.

Wenn wir die obige Formel kürzen, bleibt »Fee ohne Schock« über, aber – »Fürchtet euch nicht!« – ist das denkbar? – Reziprok, »Schock ohne Fee«, das ist der dröge eingeübte Standard: Woraus wir wieder einmal erkennen, dass wir des Märchens bedürfen. Sind definitiv keine Fake News.

(Die Zuckerfee, war das die Schwester der Zahnfee? Ihr Cousin müsste dann der Karieskobold sein.)

Humpeln

Schnelltest: Was kann eine vegane Stelze?
wirklich wichtige Fragestellung, derstandard.at

Was bitte ist eine vegane Stelze? Holzbein?

Kommt immer drauf an, welches Holz. Bambus etwa wächst ja sehr schnell, und er ist die bevorzugte Nahrung der Pandas. Die sind zwar eh keine Bären, dafür aber Veganer: Holzbein, gibt acht!

Man soll nicht unbedacht über sich hinauswachsen.

Eingesommert

Marillenbauern für Kälteeinbruch gewappnet
orfon

Das Winterzeug wird mir sowieso immer erst nach Ostern weggeräumt, heuer war das ohnehin spät, und so bin auch ich jedes Jahr vollundganz gewappnet.

Ziwui ziwui

Tiere, die in Socken geschmuggelt wurden, leben nun im neuen Zoogebäude
derstandard.at

Wasfürwelche Tiere denn, Zehenkäsemilben (gibts die?)?

Es hat einmal einen Film gegeben, Männer, die auf Ziegen starren oder so ähnlich. Klingt irgendwie spannender, weil der zweite Teil des Satzes fehlt und derart unsere Phantasie angestachelt wird, was denn die ziegenanstarrenden Männer tun mögen, nach einem – eben leider nicht gesetzten – Beistrich; wäre er gesetzt worden, dann Leere, ich hätte mir den Film auf jeden Fall angeschaut. Von den Sockentieren wissen wir jetzt allerdings, wo sie nun wohnen, was reichlich unaufregend sein dürfte. Ich finde, man hätte auch hier

[Hier bricht, unvermittelt, der Text ab; ein Grund dafür war selbst nach peinlichster Recherche nicht zu eruieren.]

Einigeln

Rasenmähroboternachtfahrverbot
beinahe völlig deutsches Wort

Sinnvolle Naturschutzforderungen können nur länderübergreifend ihre völlige Wirksamkeit entfalten, sind doch die hierzulandigen wüstenroten Eigenheimparzellen je eigene Quasi-Staatsgebiete, mit mehr oder weniger verteidigungs- bzw. angriffsbereiten Territorialherren.

Das Wort Roboter entstammt dem Tschechischen (geprägt hat es Karel Čapeks Bruder Josef, 1920): Es gibt Arbeiten, die macht dir heute kein Österreicher, und in der Früh dann aber huschhusch zurück wieder über die Grenze!

Wehrhaft

NÖ: Kreuzfahrtschiff legte unfreiwilligen Stopp ein
orfon

Jaja, wir wissen schon, dass es auch Flusskreuzfahrten gibt. Der Gedanke allerdings, dass da irgendsoeine Aida oder ein Mein Schiff-Koloss plötzlich, wunderlich entrückt, an den Gestaden der Traisen (oder meinetwegen des Semmerings) ankert, entbehrt nicht eines gewissen Charms. Wasfürwelche Maßnahmen der – aufgrund seines Namens – zweifellos zuständige iranisch stämmige (sic!) Landeshauptfraustellvertreter Landbauer wohl unternehmen ließe, Quarantäne, Abdrehen der Wasserversorgung, Hinterlegung beträchtlicher Summen als Garantieleistung?

Hat es, damals, eigentlich auch Flusskreuzzüge gegeben, oder sind die alle ausschließlich über Meer gekommen? … Ersparen wir uns die allzubillige – weil wir es hernach eh schon vorher gewusst haben – Wikipediarecherche: Ich vermute, es war irgendwie eine hybride Anreise, und ohne Handtücher, die sie allerdings schon hätten brauchen können; Frottee hatte ja noch keiner erfunden.

Nicht zuletzt deshalb gilt es, wehrhaft, christlich!, sich zu schützen.

Zecke

Krähen erkennen geometrische Formen
orfon

Krächzecke.

Völlig unverhältnismäßig

Schließlich habe er in South Carolina einen Polizisten, in dessen Schuppen er sich versteckt hatte, erschossen und verbrannt, berichtete die Zeitung »South Carolina Daily Gazette«.
Delinquentendeliktdetail, via orfon

Quod erat demonstrandum: Schuppenshampoos können Leben retten.

(Wie rübezahlriesenhaft der haarige Cop und wie winzigklein sein Mörder gewesen sein musste: Es verwundert, dass nicht von beiden bereits lange vor der nun gottlob gesühnten Gewalttat weltweite Kenntnis geherrscht hat.)

Überhört

Stefan Übelhör ist neuer Höchster Bürgermeister
orfon

herren kollegen!
Ernst Jandl, die humanisten

Vermutlich ist es eh ein Ehrentitel ohne alle Mittel, vergleichbar dem Primas Germaniæ für den Salzburger Erzbischof, in dessen Kirchenprovinz Übelhör nun Höchster Bürgermeister ward.

Trotzdem (weil uns heutzutage die essenziellen Dinge interessieren): Was sagt das Protokoll? Wie ist Herr Übelhör (nach erfolgter Amtseinführung) anzureden? Wie wird Er fürderhin mit nicht völlig gleichrangigen Repräsentanten und -onkeln umgehen, einfachen deutschen Oberbürgermeistern etwa? (Wohl, der Würde des Amtes entsprechend, in lässiger Herablassung, jovial-kollegial.)

Wohnehin

Tiroler Bürgermeister beklagen Aufwand für Ferienwohnsitze
orfon

Bereits ein Ferienwohnsitz bedarf ausgeklügelter Logistik, die Reise jedesmal, dann brauchst du vor Ort vertrauenswürdige Leute, die dir auf die Blumen schauen, das Postkastl, die Werbeprospekte vor der Einfahrt, das Wasser, es ist zu viel! Am besten, du nimmst dir überhaupt einen Verwalter, und das kostet! Zusätzlich!

Man stelle sich vor, jemand hat mehrere, Kroatien, Gran Canaria, Florida, Kitzbühel. Sowas kann sich doch nur ein Hollywoodstar leisten. Tiroler Bürgermeister sollten also besser ihre Hände davon lassen, sonst droht Ungemach, Amtsenthebung aufgrund Amtspflichtvernachlässigung.

Am schönsten ist es ohnehin daheim.

Sonder Art

1.200 Künstlerostereier ziehen in Tiroler Museum
orfon

Bitte wo zieht der Zug? Wann genau? Wer wollte sich sowas entgehen lassen, ein possierlicher Zug sonder Art muss das sein, und hoffentlich haben sie die Prozessionsroute auch wirklich gut gesichert, mit Ostergras ausgepolstert und so, höchste Sicherheitsstufe, zumindest.

Kapitalproblem

ALLES FÜR IHR AUTO AUS EINER HAND
Werkstattmotto

Ist etwas groß geschrieben, kann es mehr bedeuten, unter anderem, weil offen bleibt, ob etwas klein oder groß geschrieben gemeint ist. »Ihr Auto«, zum Beispiel. Vielleicht will sich ja just diese Rudolfsheimer Autowerkstatt – Männchenzone katexochen – als eine speziell damenfreundliche positionieren. Wobei, im Fall, das IHR sei kleingemeint, noch ein das patriarchal-gütige Sichumihresachenkümmern großes Ess den Effekt angemessen unterstreichen würde: Alles für ihr Auto aus seiner Hand.

So stimmt die Welt dann wieder für ein Zeitl. Stimmte. (Stämme, wär’s ein starkes Verb, stimmen – stamm – gestummen, und Starke Verben sind uns lieber alswie starke Männer.)

Ehdemehden

Madonna und Elton John beenden Popfehde
orfon

Noch so ein schönes deutsches Wort. Wie teilt man es korrekt ab, gerecht, sinnig? Jeder/m ihre/seine Ehde! Welche Ehden gibt es indes noch? Jazzf, Klassikf, Rhytm’ & Bluesf, Discof, Rockf, (…). Nicht zu vergessen: Die Handschuhf. Und eben die Popf. Oder der? So ein Popf, der Elton, sagen sie. So eine Popf, die Madonna. Popfin. Aber, he, beendet!

Angesetzt

Organspenderegel
umgehender Terminus (deutsches Wort)

Wir wissen von – versuchten – Xenotransplantationen, Nieren, Herzen, alles von Schweinen, die dafür am besten geeignet zu sein scheinen. Dass nun, wohl für spezielle Sonderaufgaben, und es muss ja nicht gleich alles für den Menschen geeignet sein, wir üben noch, auch spezialisierte Ringelwürmer damit befasst werden, überrascht nun doch einigermaßen.

Ich persönlich halte die sich für viele als segensreich herausgestellt habende Widerspruchsregel für angemessen. Diese so heikle Materie sollte nicht politisch instrumentalisiert werden, und die Frage stellt sich schon, wer denn nun die Egel sind in einem solchen Spiel.