Zugewandt

19. September 2026

St. Pölten setzt bei Grabpflege auf Roboter
orfon

Also mein Grab steht auf persönliche Betreuung.

Mein Grab bedeutet und meint natürlich das mir zu seiner Pflege anvertraute Grab, also das Lux-Grab von den Großeltern der mütterlichen (matrilinearen) Seite, im zweiten Hof vom Steyrer Friedhof. Die Oma war ja bekanntermaßen eine geborene Wöhrer. Mütter liegen verschiedene daunddort am Steyrer Friedhof, aber die (zur Organisation ihrer Pflege mir anvertraute) Mama sagt, dass keine von denen mit uns verwandt gewesen sind/waren. Woher aber soll ausgerechnet sie, eine Lux, das wissen? Mein Vater aber, von der Mütterseite, ist nun auch schon fast fünf Jahre tot, und über solche Sachen hätte man ihn auch vorher schon länger nicht mehr zu befragen brauchen, es wäre aussichtslos gewesen, und aber sind wir sich ehrlich, worin bestünde auch der Erkenntnisgewinn, na eben, grad, dass g’redt is, was aber bitte auch nicht geringzuschätzen sei, ist doch das einfach so (ohne Inhaltsabsicht) was Reden die soziale Einanderselbstvergewisserung schlecht- und guthin.

Es macht den Menschen aus, dass er nicht nur aus Rekombinationen von einmal Erlerntem schöpft, sondern durch seinen Geist Unvorhergesehenes kreirrt (sic!): Ich, pardon, scheiße auf all die Roboter, einen großen Haufen. Roboter können, selbst wenn sie wollten, nicht einmal das: Spobbernde hervorgewürgte Schraufenhaufen, mehr kommt da nicht; also jetzt im übertragenen Sinn, Schraubendiarrhöe, pfuigack!

So endet ein etwas disparater Text, der in St. Pölten seinen Ausgang nahm, woher auch sonst.