Wikipedia teilt mir mit, dass kürzlich ein deutscher Kunstradfahrer im Alter von 85 Jahren (im sechsundachtzigsten) gestorben ist. Das wirft wieder einmal die Frage auf, wie lange in seinem Leben man etwas ist, wenn man es gewesen ist. Vermutlich war das Deutsche Kunstradfahren die Tätigkeit, die uns als Essenz des Lebens vom derart in die Ewigkeit eingefahrenen bleiben wird oder gemäß der die Kurznachrufnotiz verfassenden Redaktion soll.
Ob sie bei mir weiland dereinst Ministrant schreiben werden?
(Vor zehn Jahren, im August 2015, ist, so ergab eine kurzfristig angesetzte Recherche, in St. Pölten der evangelische Superintendent Paul Weiland, wie es heißt: plötzlich verstorben. In diesem Fall ergab sich die Tätigkeitszuordnung ganz wie von selbst.)