Freitag, 13. November 2026, 19:30 Uhr

18. August 2026

Wien, Franziskanerkirche
Festival Quintessenz
»Improvisation à trois«
Johannes Ebenbauer, Orgel
Jeremy Joseph,
Orgel
Bertl Mütter, Posaune

Quintessenz setzt im letzten Konzert am 13. November mit »Improvisation à trois« wiederum ganz auf Improvisation. Die Interpreten: Bertl Mütter ist als Soloposaunist bewährter Gast bei Quintessenz, Jeremy Joseph und Hausherr und Initiator des Festivals, Johannes Ebenbauer, spielen an beiden Orgeln. Bertl Mütter, ist unkonventioneller Allrounder als Solist, Kammermusiker, Komponist, Autor und Lehrender. Jeremy Joseph, international hochgeschätzter Organist und Cembalist, leitet eine Orgelklasse an der Wiener Musikuni, mdw. Und Johannes Ebenbauer, Professor und Institutsleiter an der mdw, ist ebenfalls als Interpret international unterwegs und als Kustos Hüter der unschätzbaren historischen Wöckherl Orgel. Fliegender Wechsel an den Orgeln, eingefügte Posaunensoli, die unterschiedlichen Stimmungssysteme der beiden Orgeln sowie die Spielfreude der Musiker lassen einen spannenden Abend erwarten. Prognosen für diesen Schlussabend? Spannende mikrotonale Sounds und sicher weitere Überraschungen.
Ankündigungsprosa

Wir dürfen von einer schönen Tradition sprechen: Bereits zum fünften Mal seit 2021 treffen wir uns zum Improvisieren in der vielgepriesenen Akustik der Franziskanerkirche. Es ist indertat ein Riesenvergnügen, halb versteckt im den Raum teilenden Altarprospekt meine Posaunentöne zum Zusammenklang mit den beiden, (zueinander!) wohlverstimmten Orgeln einzubringen. Der Blick ins Kirchenschiff als Altaranimation inmitten der Putti und goldenen Strahlen, hat seinen eigenen Reiz. Und insbesondere in den Pausen, im den nachgerade idealen Hallverläufen Nachlauschen erweist sich der eigentliche Zauber des Klangs der Franziskanerkirche.