Nach den Schlagzeilen über seine gescheiterte erste Ehe spricht Winzer Leo Hillinger in einem Podcast auch über den Aufbau seines Unternehmens – von Millionenschulden über 20-Stunden-Tage bis zu Nächten mit nur wenigen Stunden Schlaf.
Oberösterreichische Nachrichten, Vorauskurzzusammenfassung (im Original fett gesetzt)
L.T.I.
Victor Klemperer, 1947
Was für eine Artikelverheißung, die sogleich atemlos angeklikkt werden muss! Und dann: Keine Bezahlschranke! Dem einfachen Volke sollen zumindest diejenigen Informationen schrankenlos zugänglich sein, die es zu einem einigermaßen glückenden Lebensvollzug wirklich benötigt. Wenn es auch zunächst logisch erscheinen muss, dass nach einem mit zwanzig Millionen Stunden verschuldeten Tag nur noch wenige Stunden für den Schlaf bleiben. Können. Geht nicht anders.
Derweil wissen wir noch nicht, wie es kommen konnte, dass sich die frisch angetraute erste Gattin von Herrn Hillinger bereits auf der gemeinsam angetretenen Hochzeitsreise in jemand anderen verlieben musste. Aber, siehda, auch da können wir weiterklikken: Seine damalige Frau sei ein ganz anderer Mensch gewesen als er selbst. Puhh, das ist wirklich mehr als wir zu erfahren ertragen können.
Wir kennen Herrn Hillinger auch als den, der, indem er das emblematische Doppel-L horizontal spiegelt, seinen Namen geschickt mit dem Hohlraummaß LITER graphisch zu verbrämen weiß, dazu schlägt die Schrift, in die Vertikale gesetzt, eine Haken, sodass die derart kreïerte Wort-Bild-Marke auf den ersten Blick daherkommt wie HILTER (oder so ähnlich).
Typen gibt es, die lassen sich nur in VERSALIEN schreiben. Vorläufig, bis sie halt eine DRITTE SCHRIFT entwickelt haben. Was dann wiederum nur mit tausendjährigen Schulden abzustottottern wäre.
Leute, das zahlen bitte Alles wir! Immerhin bezahlschrankenlos, was für ein Glück.