Seit Jänner lebt er mit einer Fußfessel
Lebensgemeinschaftsoffenbarung
Man muss sich das bitte einmal vorstellen! Bei uns! Ich meine, aus Japan kommen ja immer wieder so Meldungen von seltsamen Verpartnerungen, Roboter, KI-Chimären, Aale und so (und vielleicht die auch noch untereinander). Das wird dann in der Kuriositätenrubrik zur Kopfschüttelerheiterung veröffentlicht, wir schütteln den Kopf (jede/r einen: seinen/ihren), denken oder sagen »naa«, »na geh« (oder bedeutungsanaloges bedeutungsloses) und sind, fast pflichtgemäß, erheitert, sowas aber auch, also wirklich wahr.
Wie aber sollen wir uns das Zusammenleben mit einer Fußfessel vorstellen? Also zusammen, immer, die ganze Zeit, auch am Klo, man muss sich das bitte einmal vorstellen, und keine Aussicht auf Trennung, wenn es für eine/n von beiden nicht mehr ganz so passt, gar jemand drittes in die Beziehung drängt, sie zu sprengen begehrt.
[Hier waren ein paar Zeilen freizulassen, sich all die komplexen Kalamitäten und damit einhergehenden bzw. wohlübel -humpelnden Imponderabilien eines derabartigen Beziehungsgeflechts selbst auszumalen. Brrrrr aber auch!