Lieber Bertl, das Kulturreferat hat sich entschieden, den Patrizierverein um Tanzeinlagen zu bitten. Ich sag dazu mal nix. Liebe Grüße, Andrea
Auftrittsabkündigung, Augsburg (2025)
(… ) »Oh, I thought you were complaining about the bouzouki player.«
»Oh, heaven forbid, I am one who delights in all manifestations of the Terpsichorean muse.«
(…)
(…)
»Shut that bloody bouzouki up!«
»Told you sir.«
Monty Python’s, The Cheese Shop (1972)
Zur im Käselokal (»Ye Old Cheese Emporium – Henry Wensleydale – Purveyor of fine cheese to the gentry – and the poverty-stricken too«; Zusatzschild am Eingang: »Licensed for public dancing«) dargebotenen Bouzouki-Musik tanzen Graham Chapman und Terry Jones, »dressed in Bowler hats and business suits«, wie es in einschlägigen Rechercheplattformen korrekt heißt; denkbar minimalistischstes Line-Dancing: Two is a line.
[Hier wäre ein kurze Wertschätzung meiner Rechercheplattformenabäsearbeit angebracht, die mir wieder einmal kein Schwein auch nur ansatzweise vergütet.]
Ach wie gern hätt ich dem Augsburger Patrizierverein Bouzouki zu ihren Suppentanzeinlagen gespielt. Augsburger Bouzouki, es muss doch eine Augsburger Bouzouki geben, wo es doch Augsburger Würstl auch gibt; letztere indes sind in Augsburg völlich unbekannt, wie übrigens auch die Käsekrainer.
Iterum: Tuts mir bitte die kulturellen Leistungen unserer Patrizier nicht unter- – und schon gar nicht geringschätzen!