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12. März 2026

ÖSV-Abfahrer an historischem Tiefpunkt
orfon

Wintersportlich nicht ganz so versierte (vornehmlich Menschen nicht aus Österreich also) würden annehmen, dass es bei einer ›Abfahrt‹ genannten Disziplin just darum gehe, den tiefsten Punkt (womöglich schnellstmöglich) zu erreichen, das Tal, Meeresniveau, den Marianengraben, ihr Witjastief 1 ist nicht ganz elftausend Meter darunter. Was für ein Druckausgleich aber auch!

Unter Druck erfolgreich sein müssen, geht kaum bis gar nicht. Sowas schaffen höchstens die Schispringer, früher, unterm Preiml: Schnabl, Innauer, es ist ein Zeitl her.

Benannt wurden die Marianen (und ihr Graben) nach der spanischen Königin Maria Anna von Österreich. Von Österreich.

Die, später, in zweiter Ehe, mit einem Tauchlehrer verheiratete Blanca Fernández Ochoa war die einzige spanische Schifahrerin, die es zu meiner Zeit gegeben hat. Von konkurrierenden Männern ist mir nichts bekannt. Es wird sie aber wohl gegeben haben, die haben dort ja Pyrenäen und so, Sierra Nevada, Andorra.

Durch geschickte (»just-in-time«) Anpassung von allerlei Regeln lässt sich ein erfolgreiches Abschneiden bei Wettkämpfen einigermaßen zuverlässig vorherbestimmen.

Aufwärts geht’s.