Krems, Ursulakapelle

Bertl Mütter, Posaune solo
Den Raum abhorchen: aus|cul|ta|tio|nes super ›Felix virgo Ursula‹

Krems, Ursulakapelle
Lieber Bertl, das ist eine noch unverbindliche Anfrage, weil ich noch nicht weiß, ob wir die Sache überhaupt machen. Aber, was meinst du dazu: Ursulakapelle in Krems, kleiner gotischer Bau hinter dem Pfarrhof, kennst vielleicht ohnehin – es gibt dort immer wieder Konzerte. Publikum ca. 40 (maximal) Leute. Unverstärktes Solo. Drei Kurzkonzerte à ca. 30 Minuten.
Albert Hosp (per Email), 22.1.2026
Ehklar wollte ich. Und habe mich gefreut alswie. Was für eine schöne Aufgabe. Alternierend mit der sehr geschätzten Cellistin Asja Valčić, durfte ich dreimal spielen in diesen Mittagsstunden, und was soll ich sagen: dreimal (zweimal dreimal!) ausverkauft.
Klaus Fritsch sieht Bertl Mütter in der Katharinenkapelle
Wohl kaum ein anderer Musiker geht so intensiv auf den Ort ein, an dem er spielt: Mit seiner Posaune lotet Bertl Mütter buchstäblich den Raum aus, erkundet dessen Beschaffenheit mit den Mitteln des Klangs. Sakrale Architektur ist naturgemäß ein ergiebiger Dialogpartner, ob bei seinen »aus|cul|ta|tio|nes« dem systematischen Abhorchen des Stephansdoms, in der Wiener Jesuitenkirche oder jetzt in der Ursulakapelle in pointenlos purem Klingen (Mütter).
Ankündigungsprosa
Etliche haben ihr Erlebnis komplementär komplettiert, indem sie, so wie wir, uns beiden zugehört haben.
Große, auch äußerst anstrengende Aufgabe, große Freude.















