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Samstag, 2. Juli 2022, 15/16/17/18.00
Graz (A), Helmut-List-Halle (Start)
styriarte –
auf dem Fahrrad

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Samstag, 9. – Samstag, 16. Juli 2022
Klagenfurt (A), Musilinstitut
(Bahnhofstraße 50)
SPIELEN! – Freie Improvisation mit Bertl Mütter

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Bereits seit 2005 treffen wir uns zum SPIELEN! – Die jährlich sich aufs neue konstituierende ACTUELLE CAPELLE ist eine eingeschworene Partie, die alle Neuen aufs herzlichste willkommen heißt: Sie steigen, wie selbstverständlich, im bereits achtzehnten Jahrgang ein, während die wiederholt MitSPIELENden ohnehin immer ganz von vorn anfangen müssen dürfen.


SPIELEN! ist ein vergnügliches Musiklaboratorium. Instrumententechnisch einigermaßen voraussetzungsfrei geht es zunächst um die – scheinbaren – Selbstverständlichkeiten des Klängeerzeugens; die schauen und hören wir uns näher an:

Was heißt Hören? – Wie anfangen? Aufhören? – Was ist das eigentlich, ein Klang? – Der darauffolgende? – Und das Dazwischen? – Was für eine Energie schlummert in mir? – In meinem Instrument? – Stille, Ruhe, Schweigen: Wie klingt das? – Weite – Bewegung (…)

Es gibt aber keinen Unterricht im landläufigen Sinn: Unsere Methode ist das kollektive Erfinden von Musik. Beim Hören, Spielen, Nachdenken und in der Kaffeepause tauchen weitere Fragen auf. Die Antworten setzen sich (das gibt es!) SPIELEND zusammen. Wenn wir derart zu heiterer Absichtslosigkeit gelangen, hört sich die ganze Fragenstellerei ohnehin von selbst auf. Das ist ein großes Glück, und nicht zuletzt deshalb kommen ja etliche jedes Jahr wieder in dieses Exil der Heiterkeit.


Fürs SPIELEN! reichen grundlegende Kenntnisse auf deinem Instrument und/oder der Stimme; da es ums lustvolle Ausprobieren von Möglichkeiten unmittelbaren Kommunizierens geht, richtet sich der Kurs aber ausdrücklich auch an die sogenannten Fortgeschrittenen: Wachsen Laien an der Erfahrung der Profis, so können diese von deren Frische und ungebrochenen Freude profitieren! Jedenfalls geht es um die pure, lustvolle Musik! Frei aber, damit wir das nicht vergessen, frei ist definitiv mehr als was man darf.


Durften wir unsere wunderlich-absonderlichen Klänge 2020 und 2021 in der wundersamen Villa For Forest SPIELEN! – ein großes DANKESCHÖN an den unermüdlichen Raimund Spöck und Denise Zaros vom Verein Innenhofkultur –, so SPIELEN! wir heuer im Saal des Musilinstituts, das uns ebenso herzlich willkommen heißt. SPIELEN! ist doch ganz sicherlich ein großartiges poetisches Anliegen, diesfalls eine musilmusikalische Parallelaktion – genau, so woll’n wir's nennen!

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Der OberSPIELleiter zur Mittagsstunde des 28. Jänner 2022, vor der ersten von zwei Verhandlungen, die schließlich, ohne dass es eines dramatischen Durchbruchs bedurft hätte, umfassend erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Im Hintergrund: der Fürsprecher.

Danke Edith Bernhofer née Himmelbauer vom Musilinstitut und dem Verein Innenhofkultur (wo wir auch heuer wieder unsere legendäre Galanacht zelebrieren werden) für ihre wohltuende Gastfreundschaft!


Es wurde an dieser Stelle bereits mehrfach geäußert, dass wir gerne bereit sind, über eine Re-Integration ins Musikforum Viktring zu reden; war das SPIELEN! doch stets gerne bei den Subventionsgebern vorgezeigt worden, wenn es darum ging, Gegenwartsrelevanz wider programmatische Beliebigkeit zu belegen. Abzuwarten und in Zweifel zu ziehen ist allerdings, ob es in Viktring eines Tages je wieder eine tätig wertschätzende und kompetente Geschäftsführung geben wird können. Die Subventionsgeber sind aufgerufen, mögliche Interessenskonflikte anzusprechen: Ist die Geschäftsführung zugleich im Vereinsvorstand? Bedeutete dies eine unzulässige ›Selbstkontrolle‹? … Im Raum stehen muss, ob nicht Subventionsgelder für private Eigeninteressen verheizt worden sind bzw. werden.
(Wie immer, wenn es prekär wird, muss es hierzulande – mit einem hässlichen Wort – heißen: »Es gilt die UNschuldsvermutung.« Und das wollen wir doch hoffen – und wären erleichtert.)

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Mittwoch, 13. Juli 2022, 19.30
Klagenfurt (A)
, Künstlerhaus
in nomine (schwierig…)
Bertl Mütter, Posaunenpoet

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Die so fruchtbare sommerliche Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Kärnten geht weiter.

In der von Alex Pilarski kuratierten Ausstellung »Und in welchem Namen tun Sie es?« lädt der Posaunenpoet Bertl Mütter in seine Schule des Staunens. Zwei Hauptgedanken geben die Leitlinien für sein Konzert vor: »Alles wahrhaft Schwierige gelingt durch Zufall oder Schurkerei« (Erwin Einzinger) und, ein Bonmot aus der Wirtschaft: »Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum«. Weiters verspricht er, dass etwas vorkommen wird, das »völlig aus dem Ruder läuft« – ein weit verbreitetes, wohlvertrautes Phänomen.
(Ankündigungsprosa)

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Samstag, 16. Juli 2022, 19.00
Klagenfurt (A), Villa For Forest
SPIELEN! – DIE 18. GALANACHT DER IMPROVISATION

Wir SPIELEN! für Sie, es gehet immer weiter. Den Abschluss unserer heurigen Arbeitsphase werden wir, DIE ACTUELLE CAPELLE (DAC), wieder in der Villa For Forest zelebrieren.

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             Tobisch Hoppe Lorber Traar Latritsch Mütter   Schwarzgruber Berger    Woitsch
DAC 2021

Erich Berger, E-Bass
Maria A. Hoppe, Flöte, Okarina, 
Maultrommel, Mundharmonika, Rebab
Reinhard Latritsch, Keyboard
Markus Lorber, E-Guitarre, Helix
Werner Sattlegger, Gitarre (Gast; nicht im Bilde)
Johannes Schwarzgruber, Posaune, Bassflöte, Bratsche
Karin Tobisch, Hackbrett
Johnny Traar, Alt- & Sopransaxophon
Evelin Woitsch, Prima Donna

Bertl Mütter, Posaune, Spielertrainer

So war’s 2021. Das aktuelle Line-Up der ACTUELLEn CAPELLE wird rechtzeitig hier veröffentlicht.

Im Anschluss kulinarisches Beisammensein. (Ja, Bled, Kremschnittn, vom Südpark.)

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Sonntag, 24. Juli 2022, 19:34–20.45
zum Nachhören bis

Sonntag, 31. Juli 2022, 19:34–20.45
Radio Österreich 1
Ö1 Radiosession

»90 Years After«
Bertl Mütter, Posaune
Ewald Oberleitner, Kontrabass
Gerhard Laber, Perkussion

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              Gerhard Laber (*1946)  –  Ewald Oberleitner (*1937)  –  Bertl Mütter (*1965)

Die Wurzeln des Trios reichen zurück ins Graz des Jahres 1985. Da hat Ewald Oberleitner mit seiner gütigen Art Bertl jeden Freitag von 10 bis 12 im Anfänger-Ensemble davor bewahrt, angesichts aggressiver musikalischer Ignoranz insbesondere der Hauptfachlehrer in Klassik und Jazz sein eben erst begonnenes Studium wieder hinzuschmeißen. Was für ein wertschätzender Mutmacher!

1989 haben sich Bertl und Gerhard Laber in gemeinsamen Projekten mit Werner Raditschnig kennengelernt, und sein zuhörendes Spiel hat ihn unmittelbar fasziniert und beglückt: Es geht auch anders, mit Betonung auch; nämlich: Es gibt nicht die eine Art, wie etwas gemacht werden muss, aber viele je unterschiedliche Möglichkeiten. Es geht um Kommunikation, nicht ums Rechthaben.

1991 kam die Einladung zu einer Carte Blanche ins Publikumsstudio des ORF Linz. Diplombesiegelt im Jazz (was immer das sei) kommend, dringend (wohinimmer) wegwollend, besann sich Bertl Mütter der prägenden Begegnungen mit Ewald Oberleitner und Gerhard Laber, weil er darauf vertrauen konnte, mit ihnen ohroffenere Formen jazzaffinen Spiels finden zu können. Um den Auftritt (unter dem Label ›Direktmusik‹) in Linz am 6. November 1991 herum konnten ein paar weitere Konzerte organisiert werden, das war es dann; gewesen. Bis Christian Felber, der Leiter der Jazzredaktion von Österreich 1, Bertl Mütter beim ›Jazztime Live‹-Gespräch im Oktober 2021 mit einem Ausschnitt aus dem 30 Jahre zurückliegenden Konzert in Linz überraschte: Sapperlot! Im Anschluss lud er ihn ein, eine Radiosession zu gestalten, mit wem immer er wolle: Carte Blanche!

Somit stand die Session unter dem Motto ›90 Years After‹. Schon lustig auch, dass aus den 126 Jahren Gesamtalter seinerzeit mittlerweile beeindruckende 216 geworden waren: Grad nur ein Ziffernsturz, und schon bist du um 90 Jahre älter, pardon, weiser. (Tendenz: steigend.)

Wir pflegen der Freien Improvisation (›direktmusikalisch‹), durchaus melodisch und mit großer Gelassenheit.

Es ist viel Energie im gemeinsamen Spiel.


Am 20. April 2022 haben wir uns im Studio RP3 getroffen und gespielt, frei, hörend. Wie das geklungen hat, können Sie an jenem Sonntagabend nun hören. Und, wie es aussieht, schaffen wir auch ein paar Live-Auftritte. Wir bleiben dran. Ist ein großes Geschenk, diese musikalische Freundschaft, ohja.

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Samstag, 30. Juli 2022, 17.30
Fels am Wagram (A)
, Weingut Wimmer-Czerny
Kultur beim Winzer

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Richard Schuberth, Lesung
Bertl Mütter
, Posaune
Hans Czerny
, Weinpräsentation

17:30 Uhr Begrüßung
18:00 Uhr Weinverkostung mit spontaner musikalischer Ausdeutung
19:00 Uhr Richard Schuberth und Bertl Mütter im literarisch-musikalischen Dialog
20:00 Uhr Gemütlicher Ausklang

Richard Schuberth kann formulieren, dass hängen bleibt, was er zu sagen hat. Das können manchesmal schwere Brocken sein, er aber weiß sie unvergleichlich leicht zu servieren. Gerne wird an Karl Kraus erinnert, wenn von seinen knappen Sentenzen die Rede ist. Er verfügt über eine helle Leichtigkeit wie Lichtenberg, seine manchmal bissige Prägnanz ist an Ambrose Bierce und Gustave Flaubert geschult. Sein bisweilen frivoler Witz aber offenbart Richard Schuberth als würdigen Repräsentanten der spitzen Gedankenschnelle von Oscar Wilde im 21. Jahrhundert. Nun, das ist doch allerhand!
Bertl Mütter
denkt in Wort und Ton übers Leben nach. Seine eigenwillige Art, die Posaune zu spielen, nimmt einen unverzüglich in sinnlichen Bann. Wir dürfen gespannt sein, wie ihn die Weine seines langjährigen Freundes Hans Czerny inspirieren, wenn er sie in seine haptische Musik übersetzt.
(Ankündigungsprosa)

Das Land Niederösterreich ist in Person von Martin Vogg auf uns zugegangen und hat uns eingeladen, auch heuer wieder bei »Kultur beim Winzer« … ähm … »Kultur bei Winzer*innen« dabeizusein. Große Freude & Ehre.

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Insbesondere auch, endlich mit Richard Schuberth was zu machen.

Naja, und der Wein und überhaupt!

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Freitag, 7. Oktober 2022, 19.30
Wien (A)
, Franziskanerkirche
Festival Quintessenz
»Improvisations à trois«
Johannes Ebenbauer, Orgel
Jeremy Joseph,
Orgel
Bertl Mütter, Posaune

logo wöckherl-orgel 1642 in der wiener franziskanerkirche

2021 haben wir zum ersten Mal miteinander gespielt, und das Konzert am 17. September war ein veritabler Erfolg. So freue ich mich sehr, dass Johannes Ebenbauer vorgeschlagen hat, es ein weiteres Mal miteinander zu probieren.

Das Musizieren an und mit der Wöckherl-Orgel wird wieder per Video in den Kirchenraum übertragen. Nach dem Konzert gibt es Gelegenheit, direkt in den Betchor zu kommen und die Orgel zu besichtigen. Nähere Details, sobald es was zu berichten gibt. Auch das Bild wird rechtzeitig durch die aktuelle Ankündigung ersetzt werden.

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muetter.at
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